Ersparnisse schmelzen bei Heimunterbringung schnell
Schnee im Frühling

Diese Damen des Senioren-Netzwerkes, (von links) Evi Pfab, Carola Dirschka und (rechts) Anneliese Horst, haben immer Zeit für die Senioren der Gemeinde. Jüngst hatten sie Wolfgang Hahn eingeladen. Bild: hi
Lokales
Kümmersbruck
19.04.2013
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Wolfgang Hahn, früher im Sozialamt der Stadt Amberg tätig, referierte beim Senioren-Netzwerk Kümmersbruck zum Thema "Soziale Rechte und ihre Auswirkungen". Carola Dirschka, Anneliese Horst und Evi Pfab kümmerten sich um die Zuhörer. Hahn erläuterte eindringlich die Merkzeichen für Schwerbehinderung und ihre Bedeutung. Den Anwesenden wurde klar, wie wichtig der Schwerbeschädigtenausweis ist.

Nach den Sozialleistungen, die das Landratsamt gewährt, interessierte vor allem die Unterbringung in Heimen, deren Kosten und Finanzierung. Dabei war allen klar, dass die Pflege zu Hause für Angehörige psychische und physische Belastung bedeuten kann, die nicht immer zu verkraften ist. Die Fragen nach den Kosten zeigten auch, dass die Altersarmut zunimmt und Gespartes beim Heimaufenthalt "wegschmilzt wie der Schnee im Frühling". Wenn die eigenen Mittel nicht reichen, müsse der Bezirk helfen. Vermögen müsse bis auf 2600 Euro aufgebraucht werden. Das Taschengeld für persönliche Dinge mache etwa 100 Euro aus. Sehr überrascht waren die Zuhörer, was die Bestattungsvorsorge angeht. Geschützt blieben für Alleinstehende 3500 Euro, für Ehepaare 7000 Euro.

Dirschka dankte für den interessanten Vortrag und lud ein zum Vortrag über Altersschwerhörigkeit am Donnerstag um 14 Uhr mit Dr. Bernhard Schmidt.
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