Gaudi bei D'Vilstaler: Indianer fesseln den Bürgermeister
Kein Pardon für Strehl

Lokales
Kümmersbruck
16.08.2014
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Yakari, der quirlige Indianderjunge aus der gleichnamigen Comic-Serie, lieferte die Vorlage für den Kindernachmittag des Trachtenvereins D'Vilstaler an der Schulstraße. Die Idee von Jugendleiterin Sandra Haller kam an: Gut 20 Kinder wollten sein wie Yakari, im krassen Gegensatz zu den bunten Trachten, die sonst im Vereinsheim dominieren.

Sandra Haller und Vorsitzender Markus Gais kümmerten sich zusammen mit Heimwirt Manfred Gais einen ganzen Nachmittag lang um die Kinder - ein Beitrag zum Ferienprogramm. Die Indianer hatten das Sagen. Dazu wurden sie zunächst einmal so geschminkt, dass sie auch als solche erkennbar waren. Entsprechende Tattoos machten die Kinder dann zum "echten Indianer". Pech hatte Gemeindehäuptling "Schwarze Feder" Roland Strehl: Der wurde bei seiner Stippvisite im Trachtenheim prompt an einen Stuhl gefesselt. Er musste versprechen, zur ersten Trachten-Kindertanzprobe am Dienstag, 19. September, Süßigkeiten vorbeizubringen - erst danach wurde Strehl wieder freigelassen.

Danach ging's für Sandra Haller und die Kinder zur Schatzsuche aufs Gelände des Waldkindergartens in Lengenfeld. Hinweise auf die versteckte Schatzkiste fanden sich an den Bäumen: Natürlich wurde die Box mit Goldtalern und Süßem entdeckt, was bei Musik und Indianertänzen mit Trachtlerchef Markus Gais gefeiert wurde. Der Vorsitzende musste sich schließlich an den Marterpfahl binden lassen, wurde aber ohne Qualen wieder befreit. Zurück im Trachtenheim gab's noch eine Brotzeit, bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden. Jugendleiterin Sandra Haller kann sich gut vorstellen, dass einige der Kleinen später mal als Fähnrich oder Vorplatter zum 140 Mitglieder zählenden Trachtenverein kommen.
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