Gemeinde ruft Wettbewerb im Vorfeld des dreifachen Gemeindejubiläums 2014 aus
Neue Fotos für die Zukunft

Lokales
Kümmersbruck
24.04.2013
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Das Jahr 2014 steht kulturell gesehen im Zeichen kompakter Feierlichkeiten: Kümmersbruck wird 900 Jahre alt, Haselmühl feiert sein 725. Jubiläum. Und auf ebenso viele Jahre kann Gärmersdorf zurückblicken.

Mit den Vorbereitungen zu den vielschichtigen Veranstaltungen befasst sich ein ganzer Stab - vom Rathaus bis hin zu vielen Mitarbeitern. Die Ideen dazu sind bunt und reichhaltig, eine davon ist ein Fotowettbewerb, bei dem es ausschließlich um Bilder aus der Gemeinde geht.

Im Zeitalter der Bilderwelten soll es gelingen, mit guten, informativen, einzigartigen Bildern aus allen Bereichen die Gemeinde Kümmersbruck anlässlich ihres Gedenkjahres einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. So stellen sich das Organisator Paul Wied, Fotoexperte Georg Birner aus Ebermannsdorf und Bürgermeister Richard Gaßner vor. "Fotowettbewerb Kümmersbruck" titelt die Aktion. Dabei kommt es nicht darauf an, alte und uralte Bilder der Gemeinde hervorzukramen.

Seit dem Jahr 2010

Aufnahmen der jüngsten Zeit sind ebenso gefragt, so etwa ab dem Jahr 2010 bis 2014 zum Jubiläum. Sie sollen Kümmersbruck aus allen Winkeln, Ecken, Blickrichtungen zeigen - auch die Menschen. Irgendwann einmal werden auch diese Fotos alt sein und die Gemeinde darstellen, wie sie "damals" war. Alle Fotografen sind aufgerufen, ab sofort zu fotografieren, was der Auslöser hergibt. Die besten Aufnahmen werden von der Gemeinde prämiert und 2014 ausgestellt. Maximal zehn Bilder in Farbe oder Schwarzweiß (Format 20 x 30 Zentimeter) können pro Person eingereicht werden bei der Gemeinde Kümmersbruck (Kennwort "Fotowettbewerb") im Rathaus (Susanne Rotsch). Dabei sollten sich die "Fotoreporter" auf folgenden Themen festlegen, wie Paul Wied und Georg Birner sagten: Kümmersbruck - im Spiegel der vier Jahreszeiten, Kümmersbruck - Stadt und Land, Kümmersbruck - Menschen und Brauchtum. Die eingereichten Arbeiten müssen in Kümmersbruck "geschossen" worden sein.

Ohne Handy

Die Organisatoren rechnen mit großer Resonanz und guten Ergebnissen. "Die eingereichten Fotos werden Jahrzehnte Bestand haben, man bekommt durch die Bilder einen ganz anderen Blick auf die Gemeinde", sagte Bürgermeister Richard Gaßner. Paul Wied freute sich, dass sein Gedanke bei der Gemeinde auf fruchtbaren Boden gefallen und zugleich eine Möglichkeit sei, "die Jugend zum Umschauen in der Gemeinde und zum Fotografieren begeistern zu können - und zwar ohne Handy".

Es sei eine Augenweide, in Kümmersbruck die (Fotografen-)Augen offenzuhalten, es gebe "unendliche Farbtupfer, ganz markante, vor allem jetzt im Frühjahr", schwärmte Georg Birner. (Hintergrund)
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