Ortsverein Haselmühl-Kümmersbruck stimmt sich auf anstehenden Kommunalwahlkampf ein
SPD will mit Arbeit überzeugen

Lokales
Kümmersbruck
16.04.2013
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Die SPD ist seit Jahrzehnten das Zugpferd der Gemeinde, und die kann sich aufgrund ihrer Entwicklung ja nun wirklich sehen lassen. Oder wie es Josef Flierl sagte: "Eine tolle Gemeinde, in der es alles gibt, was ein Unterzentrum vorhalten kann. Und das bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von unter 400 Euro!"

Da gab's Beifall von den Genossen. Der alte (und neue) Vorsitzende des SPD-Ortsvereins mit seinen 181 Mitgliedern, Josef Flierl, zog angesichts dieser Faktenlage eine bemerkenswert gute Bilanz im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2014. Dafür übten die Genossen schon mal den Schulterschluss.

"Weiter gut aufgestellt"

Mit dabei bei der Jahreshauptversammlung waren die beiden Ehrenbürger Josef Donhauser und Volkmar Krauß sowie Ex-Landrat Armin Nentwig, der zugleich für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde.

Bürgermeister Richard Gaßner wies darauf hin, dass der SPD-Vorstand bisher gut aufgestellt gewesen sei. "Er wird es auch wieder sein", kommentierte er das Wahlergebnis. Gleichwohl sei es traditionell nicht nur Sache der SPD-Fraktion im Gemeinderat, sondern auch der Repräsentanten der Partei, gemeinsame Arbeit zu leisten. Und nebenbei: Was den kommenden Gemeinderat betrifft, auch da sei die SPD wieder bestens belegt.

Klare Linie verfolgen

Natürlich waren die anstehenden Kommunalwahlen Thema bei der Jahreshauptversammlung, bei der sich Vorsitzender Flierl für das Wahlgetümmel sozusagen selbst einen strengen Richtsatz auferlegt hat: "Wir werden unsere politischen Mitbewerber nicht herabsetzen, schon gar nicht persönlich, sondern wir werden mit unserer Arbeit überzeugen." Den Bau neuer Kinderkrippen, neue Baugebiete, Schul- und Hallenbadsanierung, das Naherholungsgebiet Vilsaue Nord, Planung und Umsetzung der Ortsentwicklung Dorfplatz Kümmersbruck, die Förderung von Vereinen und Verbänden - das alles habe die SPD auf den Weg gebracht. Die SPD habe, so Flierl, durch Einigkeit und Entschlusskraft eine klare Linie verfolgt und den Bürger überzeugt. Das sei beim politischen Gegner, sagte SPD-Fraktionssprecher Manfred Moser, "oft nicht der Fall". Moser gab dazu einige Beispiele.

Die Neuwahlen erbrachten für Josef Flierl und seine Vorstandsmitglieder einen eindeutigen Vertrauensbeweis. Als dann Bürgermeister Richard Gaßner noch seine recht optimistische Einschätzung verkündete, dass in drei Jahren das erste Fahrzeug die Westumgehung benutzen könne, atmeten viele schon durch.
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