Bauausschuss Kümmersbruck billigt zwei Hotspots
Kostenloses Surfen

Politik
Kümmersbruck
17.12.2016
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Die letzten Bauanträge und -voranfragen für 2016 hatte der Bauausschuss der Gemeinde zu bearbeiten. Das ging ohne nennenswerte Hindernisse für Bauwillige und Gemeinde ab. Für die Öffentlichkeit interessant war, dass in Kümmersbruck künftig an zwei Orten die Möglichkeit geschaffen werden soll, kostenfrei im Internet zu surfen, hieß es im Gremium. Bis 2020, so das Ziel des Freistaates, sollen in Bayern 20 000 Hotspots der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Der Freistaat hat mit der Firma Vodafone einen Rahmenvertrag abgeschlossen, den auch die Kommunen uneingeschränkt nutzen können. Es soll sozusagen eine digitale Chancengleichheit hergestellt werden für Menschen, die sich keine Mobilfunkflatrate leisten können. Die technische Umsetzung obliegt Vodafone, defekte Hardware wird durch diese Firma erneuert. Der Freistaat übernimmt pro Kommune die Ersteinrichtungskosten bis zu zwei Hotspots, das sind für Kümmersbruck 2500 Euro pro drahtlosem Internetzugang, die mindestens ein Jahr lang in Betrieb sein müssen. Die Verwaltung hat als Standorte das Sparkassengebäude Haselmühl und das Rathaus vorgeschlagen. Der Ausschuss hat zugestimmt. Für die Gemeinde entstehen an jährlichen Kosten etwa 2000 Euro an Gebühren.

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