Gemeinderat genehmigt Baumaßnahme
Neue Sozialräume für den Bauhof

Das Verwaltungsgebäude des Bauhofs ist nicht mehr im besten Zustand. Deshalb entschied der Gemeinderat, dass die Einrichtung neue Sozialräume bekommen wird. Deren Fertigstellung ist für Herbst 2017 geplant. Bild: e
Politik
Kümmersbruck
10.12.2016
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Eine ganz wesentliche Baumaßnahme für 2017 hat der Gemeinderat einstimmig auf den Weg gebracht: Neubau eines Büro und Sozialgebäudes für den Lengenfelder Bauhof.

Dafür gab der Gemeinderat grünes Licht, nachdem die planerischen Vorbereitungen schon längere Zeit laufen und dieses Thema auch schon im Bauausschuss behandelt worden war. Die finanziellen Mittel dafür müssen im Haushalt 2017 eingestellt werden, um dann laut Amtsleiter Werner Bauriedl "zügig im Frühjahr beginnen zu können". Mit der Fertigstellung wird für Herbst gerechnet.

Das alte Bürogebäude wird abgerissen, ein Sozialgebäude und Sanitäranlagen sollen entstehen. Das jetzige Gebäude entspreche nicht mehr dem gängigen Standard. Der Gemeinderat beschloss bei seiner Sitzung die seit 2009 in der Gemeinde laufende kostenlose Müllbeutel-Aktion weiterzuführen. Insgesamt ausgegeben wurden heuer bisher 466 Beutel, im vergangenen Jahr waren es 424. Die Kosten pro Müllbeutel gab die Verwaltung mit vier Euro an.

In den Genuss der Aktion kamen 321 Pflegebedürftige (Vorjahr 333), 145 Familien mit zwei Kindern unter vier Jahren (2015: 91). Die Anzahl der Pflegebedürftigen in der Gemeinde gab Amtsleiter Wolfgang Roggenhofer mit 39 (Vorjahr 43) an, die Anzahl der Familien mit 25 (Vorjahr 15). Noch einmal Thema im Gemeinderat war eine ins Auge gefasste Verlegung der 110-KV-Leitung, die durch das Gemeindegebiet führt. Im Oktober hat der Gemeinderat dazu Stellung genommen. Im Falle einer Kabel-Neuverlegung war die Nutzung des bestehenden Radweges prinzipiell als "grundsätzlich positiv zu bewertende Tassenvariante" angesehen worden. Wie Bürgermeister Roland Strehl erklärte, ist laut Bayernwerk-Aussage "eine neue Erdverkabelung unter dem Radweg kaum durchzuführen, da darf man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben."

Das Bayernwerk habe eine ganze Reihe von möglichen massiven Hinderungsgründen ins Feld angeführt. Man verstehe zwar den Wunsch der Gemeinde nach Verkabelung, aber die Bayernwerk AG verfüge über eine vorhandene Leitungstrasse. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und des gesetzlich geregelten Gleichbehandlungsgrundsatzes werde diese Trasse weiter betrieben. Die Gemeindeverwaltung hat die Gebühren für die Abwasserbeseitigung neu kalkuliert. Für 2017 bis 2020 ergeben sich eine Schmutzwassergebühr von 1,74 Euro pro Kubikmeter Abwasser (bisher 1,33 Euro) und für die Niederschlagswassergebühr 0,20 Euro pro Quadratmeter befestigte Fläche (0,23 Euro). Laut Kämmerer Reinhold Wagner wurden die Über- und Unterdeckungen 2012 bis 2016 eingerechnet. Die Satzung gilt ab 1. Januar.

Eine neue Erdverkabelung ist unter dem Radweg kaum durchzuführen, da darf man die Erwartungen nicht zu hoch schrauben.Bürgermeister Roland Strehl


Entwurf liegt ausDer Gemeinderat hat am 8. November den Bebauungsplan Waldhausstraße I mit Bauvorschriften und Flächennutzungsplan gebilligt. Der Entwurf ist von Mittwoch, 14. Dezember, bis Freitag, 20. Januar, im Rathaus (Zimmer 32) einzusehen. In dieser Zeit können Stellungnahmen schriftlich oder mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. (e)
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