07.07.2017 - 20:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Gemeinderat Kümmersbruck Elisabeth Koller Inklusionsbeauftragte

Der Kümmersbrucker Gemeinderat bestellte einstimmig eine ehrenamtliche Behinderten und Inklusionsbeauftragte. Vorgeschlagen hatte die Verwaltung Elisabeth Koller aus Theuern, die ab sofort bis zum Ende der Wahlperiode des Gremiums (2020) das Amt ausüben wird.

von Klaus HöglProfil

Ihre Aufgabe wird sein, bei der politischen Willensbildung der Gemeinde mitzuwirken. Ihr obliegt die Wahrnehmung und Förderung der besonderen Belange der Menschen mit Behinderung im Rahmen der Zuständigkeit der Kommune, hieß es in der Versammlung. Sie soll die Gemeinde bei der Umsetzung der Ziele und Aufgaben des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes beraten. Insbesondere die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufzeigen und benennen. Elisabeth Koller wird mit der Verwaltung der Gemeinde eng zusammenarbeiten durch Anregungen, Anfragen und Stellungnahmen was behindertenspezifische Angelegenheit bei ihrer Tätigkeit betrifft. Sie hat über vertrauliche Angelegenheiten absolutes Stillschweigen zu bewahren, erläuterte Bürgermeister Roland Strehl.

Bestätigt wurden die neu gewählten Feldgeschworenen. Bei der Feldgeschworenen-Versammlung vom 13. Juni wurden folgende Gemeindebürger für die Gemarkung Theuern vorgeschlagen und jetzt vom Gemeinderat bestätigt: Hermann Meier und Franz Grünwald, beide aus Theuern. Der bisherige Feldgeschworene Adolf Strasser hat aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. In der Gemarkung Gärmersdorf wurden folgende Obmänner gewählt: Anton Birner aus Penkhof (bisher Stellvertretender Obmann), neuer Stellvertreter ist Georg Horst aus Moos.

Für die Gemarkung Theuern war durch das Ausscheiden von Adolf Strasser ein neuer stellvertretender Obmann zu wählen, das wurde Richard Fruth aus Theuern.

Verwaltungsleiter Wolfgang Roggenhofer hat über den Sachstand Investorenauswahlverfahren Senioren-Wohnen (Phase 1) berichtet. Laut Roggenhofer wurden auf der Grundlage des vom Gemeinderat beschlossenen Exposé 84 Unternehmen angeschrieben (Planer, Investoren, Bauträger, Betreiber). Die Verfahren seien bis 19. Juni gelaufen, die Anforderung von Bewerbungsunterlagen sei bis 28. April möglich gewesen. Es sind jedoch keine Angebote eingegangen, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt das Verfahren so nicht fortgeführt werden kann.

"Es sind weitere Absprachen nötig", sagte Roggenhofer. Soweit der Gemeinde Absageschreiben zugegangen sind, hätten diese folgende (sinngemäße) Ablehnungsgründe beinhaltet: Kein Interesse am Invest, Geschäftsfeld auf Regensburg beschränkt, Erbbaurecht nicht mit Vertriebskonzept vereinbar, kein Interesse an einer Wohnanlage für betreutes Wohnen, Ablehnung weil das Grundstück nicht zu erwerben ist, der Bedarf zu gering, die Betreibung einer Wohnanlage ohne pflegerischen Anteil scheidet aus betrieblichen Gründen aus usw.

Die Gemeinde wird künftig ein Seniorenshuttle anbieten. Für Ältere mit eingeschränkter Mobilität aus dem Gemeindebereich plant die Gemeinde ein Fahrangebot nach Amberg zu betreiben. Gefahren wird mit einem Kleinbus (acht Personen) des Werkhofes der Diakonie Sulzbach-Rosenberg.

Dieses Angebot könne auch genutzt werden zum Besuch von Ärzten oder auch zum Einkaufen. Bedürftige ältere Gemeindemitglieder können von zu Hause abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Der Fahrdienst soll einmal pro Woche angeboten werden, die Koordinierung wird voraussichtlich wie folgt ablaufen: Interessierte Personen können sich telefonisch beim Werkhof der Diakonie melden, Informationen sind im Rathaus Kümmersbruck einzuholen. Das Projekt soll ab Herbst 2017 starten.

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