10.09.2017 - 20:10 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kümmersbruck baut im Rathaus um Versorgungsbetrieb und Bauamt brauchen Platz

In eigener Sache war der Bauausschuss diesmal tätig: Es ging um einen Bauantrag für das Rathaus - eine Nutzungsänderung der Hausmeisterwohnung. Diese wird nämlich aufgelöst.

von Klaus HöglProfil

Dagmar Baumer, die Hausmeisterin in dieser Mietwohnung, zieht Ende September aus. Sie behält aber ihren Posten, wird sich also auch weiterhin um das Gebäude kümmern. Grund für einen beabsichtigten Umbau ist, dass die Räume für den Eigenbetrieb Wasser und Energie (WEK) im Obergeschoss des Rathauses nicht mehr ausreichen und das Bauamt nebenan vergrößert wird. Deshalb müssen das WEK-Personal und Leiter Günter Karzmarczyk mittelfristig umziehen.

Architekt Uwe Hoppe stellte dem Ausschuss einen groben Umriss für den geplanten Umbau vor. Danach ist ein zweiter Eingang gegenüber dem Martin-Schalling-Haus vorgesehen. Außerdem sind Büroräume, Toiletten und ein neues Archiv geplant - so sind zumindest die Grundüberlegungen. Bei den Arbeiten besonders zu berücksichtigen ist laut Hoppe die Statik: Wände, Bodenbeläge, Decken, der gesamte Rückbau der Wohnung, Brandschutz - all das müsse einkalkuliert werden. Auch für Hoppe ist dies brandneu: "Wir sind seit letzter Woche mit dieser Baumaßnahme konfrontiert. Es ist also noch nicht bis zur letzten Schaufel durchdacht", schränkte er ein.

Zunächst gehe es also nur einmal darum, den Bauantrag zu genehmigen, um das Vorhaben auf den Weg zu bringen. Das tat der Ausschuss dann auch. Die Gremien im Rathaus werden nun noch ausreichend Gelegenheit haben, die Details festzulegen. Was den Zeitplan betrifft, so soll laut Bürgermeister Roland Strehl heuer zumindest noch die Ausschreibung erfolgen.

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