Werkleiter Günter Karzmarczyk legt Gemeinderäten Jahresabschluss 2015 vor
Kommunale Versorgung wieder im Plus

Politik
Kümmersbruck
03.12.2016
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Der Werkleiter des kommunalen Eigenbetriebes Wasser und Energie Kümmersbruck (WEK), Günter Karzmarczyk, hat dem Haupt- und Finanz- und Werkausschuss den Jahresabschluss 2015 vorgelegt. Das Gremium nahm davon Kenntnis und leitete den Bericht zur abschließenden Behandlung der örtlichen Rechnungsprüfung zu.

Laut Karzmarczyk weist das Zahlenwerk vorbehaltlich der noch folgenden Durchsichten bei einer Bilanzsumme von 4,24 Millionen Euro (Vorjahr 3,31) einen Jahresgewinn von rund 58 700 Euro (Vorjahr minus 15 300) aus. Das Jahresergebnis setzt sich aus den Aktivitäten der Wasser- sowie Nahwärmeversorgung, Stromerzeugung und Finanzerträge zusammen.

Das Eigenkapital wurde auf 1,35 Millionen Euro erhöht. Zur Sanierung des Hochbehälters Penkhof hatte die WEK 2015 ein neues Darlehen von 900 000 Euro aufgenommen. Nach Abzug der Tilgungen (127 000 Euro) stieg die Gesamtverschuldung damit laut Karzmarzcyk auf 2,1 Millionen Euro.

Die Bilanzsumme wuchs gegenüber dem Vorjahr um 929 000 auf 4,2 Millionen Euro. Das vorgelegte, positive Jahresergebnis führt der WEK-Leiter vor allem auf gestiegene Erlöse aus dem Wasserverkauf wegen des sehr heißen Sommers zurück. Insgesamt wurden im Abrechnungsjahr rund 43 000 Kubikmeter Trinkwasser mehr als im Vorjahr verkauft.

Der Gesamtabsatz 2015 betrug damit 581 000 Kubikmeter. Positiv zu Buche geschlagen habe zudem die Auflösung von Rückstellungen aus dem Kalkulationszeitraum 2009 bis 2013 bei der Wasserversorgung. Der Verlust im Bereich Nahwärme in Höhe von 14 300 Euro resultiert laut Karzmarczyk trotz gestiegener Verkaufserlöse aus einer Steigerung bei den Unterhalts- und Wartungskosten. Der Gewinn bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (Photovoltaikanlage Wasserwerk Penkhof) liegt mit 5200 Euro knapp unter dem Ergebnis des Vorjahres (5700 Euro).

"Insgesamt kann festgestellt werden, dass das Jahresergebnis 2015 in Höhe von plus 58 000 Euro im Vergleich zum prognostizierten Jahresüberschuss gemäß Wirtschaftsplan 2015, der mit 5000 Euro veranschlagt wurde, um 53 000 Euro erfreulicherweise besser ausgefallen ist", resümierte Karzmarczyk seinen Bericht.
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