18.03.2018 - 16:42 Uhr
Kümmersbruck

Zusammenarbeit über Stadtgrenze hinweg Lücke schließen

und Amberg üben den Schulterschluss - auf Ebene der CSU-Fraktionen klappt das schon mal ganz gut. Bei einem Treffen im Rathaus geht es um konkrete Projekte.

Großer Wunsch aus der Gemeinde Kümmersbruck: Der Radweg von Köfering nach Amberg soll durchgängig befahrbar sein. Bild: Hartl
von Uli Piehler Kontakt Profil

Bürgermeister Roland Strehl äußerte sich bei dem Termin auch zur Westumgehung. Laut Presse-Info erklärte er, viele Bürger sähen diese Straße sehr kritisch. Eine Realisierung in Sonderbaulast habe eine Mehrheit der Bürger abgelehnt. Die Gemeinde werde nun verschiedene Maßnahmen ergreifen, um den Verkehr flüssiger zu gestalten und die Bürger vor Lärm zu schützen. Strehl erklärte auch, dass die immer noch projektierte Südtangente quer durch Kümmersbruck wenig Sinn mache und fallen sollte. Das Baugebiet auf dieser Trasse wäre sehr interessant. Der Amberger Oberbürgermeister Michael Cerny sagte, dass Amberg diese Maßnahme nicht favorisieren wolle.

Thema war auch der von verschiedenen Seiten gewünschte Radweg parallel zur AS 27 nach Gärmersdorf, für den aber vorher geklärt werden müsse, ob die Bahnlinie nach Schwandorf künftig ein- oder zweigleisig verläuft. Der Kümmersbrucker Fraktionsvorsitzende Markus Graf plädierte laut Pressemitteilung dafür, "den überfälligen Fuß- und Radweg nach Gärmersdorf" vor der Brücke entlang der Bundesstraße 85 zum Krumbach und durch den Trog unterhalb der B 85 zu trassieren.

Strehl appellierte an die Vertreter von Amberg, den Radweg von Köfering in die Stadt zu schließen. Leider fehle das Stück zwischen Gemeindegrenze und Kreisel beim Bundeswehrkrankenhaus. Problem sei laut Aussage der Stadt die Grundstücksfrage. Eine weitere gemeinsame Aufgabe sei das Grundstück "früherer Platzergarten" an der Staatsstraße 2165. Hier wäre eine Bebauung mit der Stadtbau denkbar.

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