Tischtennis Bayernliga Herren
Zu zweit klappt's nicht gescheit

Die Hummel-Brüder Markus (rechts) und Matthias vom TTSC Kümmersbruck haben bislang die einzigen fünf Punkte im Doppel geholt. Alle anderen Pärchen gingen leer aus. Bild: Ziegler
Sport
Kümmersbruck
16.12.2016
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Gelingen dem TTSC Kümmersbruck die nächsten Punkte in der Bayernliga? Vergleicht man die Statistiken der Einzelspieler, darf sich der Tabellenletzte durchaus Hoffnungen auf ein gutes Resultat machen. Wären da nicht die Probleme mit dem zweiten Doppel.

Amberg. Bayernligist TTSC Kümmersbruck I bestreitet am kommenden Samstag seine letzte Vorrundenpartie. Dazu reisen die Kümmersbrucker zum Tabellenachten TTC Rugendorf. Die Oberfranken weisen mit 4:10 zwei Pluspunkte mehr auf als die letztplatzierten Kümmersbrucker. Diese rühren von Heimerfolgen über die DJK SpVgg Effeltrich II (9:4) und den TSV Eintracht Eschau (9:6). Gegen die haben die TTSCler mit jeweils 1:9 klar den Kürzeren gezogen. Die beiden einzigen Kümmersbrucker Zähler resultieren aus dem Sieg über den TSV Stein.

Die Aufgabe in Rugendorf wird schwierig. Im Schnitt sind die Oberfranken etwas besser besetzt als die Oberpfälzer. Der QTTR-Durchschnitt des TTC beträgt 1876. Kümmersbruck kommt nur auf einen Wert von 1831. Im Spitzenpaarkreuz warten auf Matthias Hummel (1889 QTTR-Wert) und Markus Hummel (1889) mit Stefan Schirner (1994) und Ivan Zavodsky (1949) zwei Akteure, die in dieser Saison fast dreimal soviel Einzel gewonnen haben als die beiden TTSCler.

Michael Hummel (1873) und Maximilan Dietrich (1861) messen sich mit Daniel Hoffmann (1894) und David Lenc (1855). Hier könnten die beiden Kümmersbrucker am ehesten mithalten. Gleiches gilt für das Schlusspaarkreuz. Markus Pleyer (1745) und Simon Pleyer (1731) treffen dort auf Alexander Jobst (1772) und Mario Puzik (1789). Bei den Doppeln besitzt der TTSC mit Matthias Hummel/Markus Hummel nur ein starkes Duo. Die beiden haben bislang die einzigen fünf Doppelzähler geholt. Die anderen elf eingesetzten Kombinationen sind leer ausgegangen. Die Rugendorfer weisen mit Daniel Hoffmann/Alexander Jobst und Stefan Schirner/Mario Puzik gleich zwei gute Paarungen auf. Das spricht für die Gastgeber. Man darf also gespannt sein: Verliert der TTSC erneut, wird es sehr schwer in der Rückrunde die Weichen noch in Richtung Klassenerhalt zu stellen. Ein Sieg gegen Rugendorf würde einen ersten kleinen Schritt bedeuten.
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