Autorenlesung an der Schule Kümmersbruck
Ohne moderne Jugendsprache

Rüdiger Bertram liest aus seinem Buch "Der Pfad". Bild: kal
Vermischtes
Kümmersbruck
25.03.2018
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Frankreich 1941: Der zwölfjährige Rolf und sein Vater sind auf der Flucht vor der Gestapo - sie sitzen in Marseille fest, ohne Ausreisegenehmigung. Der einzige Weg in die Freiheit ist ein steiler Pfad über die Pyrenäen nach Spanien. Fluchthelfer Manuel, kaum älter als Rolf, und Hund Adi komplettieren das Quartett auf seinem Weg in eine ungewisse Zukunft. Statt eines Prologs, der den Schülern die Lage der deutschen Flüchtlinge in Frankreich erklärt, verwendet der Autor einen Comic, dessen Inhalt er aber bei seinem Auftritt beschreibt.

Die etwa 140 Schüler folgten der Lesung von Rüdiger Bertram aufmerksam, ja gespannt. Es war nicht schwer, sich in die Situationen hineinzuversetzen. Der Autor vermeidet in seinem Buch "Der Pfad" moderne Jugendsprache - und kommt gut damit beim Publikum an. Initiiert hatte die Autorenlesung Lehrerin Christa Meyer, übrigens bereits zum fünftem Male in Folge. Sie sah sich durch den Zuspruch der Schüler und der Kollegen bestätigt.
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