Bayerische Weihnacht in Moos
Wenn Wünsche Sterne werden

Vermischtes
Kümmersbruck
16.12.2016
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In Moos war das Christkind schon da. Und schenkte den Besuchern der Bayerischen Weihnacht im Auer-Hof in Moos etwas ganz Besonderes: Zeit - zum Loslassen und Entspannen, zum Zuhören und auch ein wenig zum Nachdenken.

Moos. Genau diese Zeit wünschte Bernhard Fleischmann, Vorsitzender der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck und der Schwimmschule Aqua Vitalis, den viele Hundert Mitgliedern und weiteren Gäste der Bayerischen Weihnacht auf dem Hof der Familie Auer. Dorthin hatte auch heuer eine Nachtwanderung mit Laternen und Fackeln vom Haidweiher aus geführt.

Die klare Nacht ermöglichte eine herrliche Sicht auf den Mariahilfberg und stimmte die Wanderer auf die bevorstehende Feier ein. Die frische Luft und die Bewegung sorgten dafür, dass Bratwurstsemmel, Lebkuchen und Punsch noch viel besser schmeckten. Im Hof hörten die Besucher dann Weihnachtslieder des Posaunenchors Rieden unter Leitung von Sabine Müller.

Knecht Rupprecht wurde zwar angekündigt: Sein lautes Poltern war aber trotzdem furchteinflößend. Er ermahnte Kinder und Erwachsene: Es gehe nicht immer nur darum, "was ich will und was ich brauch'". Stattdessen sollten alle, die keine Zeit zum Helfen haben, darüber nachdenken, dass es ihnen gut geht - und dankbar sein, dass sie nicht mit den vielen Menschen auf der Welt tauschen müssen, die Hunger, Durst, kein Zuhause haben oder im Krieg leben müssen.

Natürlich musste Knecht Rupprecht auch dieses Jahr das manchmal zu wilde Duschen und Umziehen im Aktivbad KA2 rügen: "Das Bad muss ja noch 40 Jahre halten", mahnte er. Bevor er ging, hatte er noch einen guten Rat: Gleich bei nächster Gelegenheit ein Dankeschön an Mama und Papa aussprechen, einfach so, von Herzen. Von den Kindern besonders erwartet wurde das Christkind: Strahlend stand es auf einmal im Hof, kündigte die Geburt Jesus an und hatte eine schöne Weihnachtsgeschichte über die vier Kerzen Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung dabei. Dann durften die Kleinen ihre Wunschzettel persönlich dem Christkind übergeben - wer keinen dabei hatte, flüsterte ihm sein Anliegen einfach direkt ins Ohr.

Zum Abschluss wurde der Sternenzauber entzündet: Dazu suchte sich jeder einen Stern aus, den er an einem Ballon aufsteigen ließ und wiederholte den Wunsch im Geheimen, bis das Licht des Sterns am Nachthimmel erloschen war. Dabei waren alle ganz leise, damit der Himmel die Wünsche auch hören konnte.
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