21.02.2018 - 12:00 Uhr
Kümmersbruck

Bürger in Moos bekommen Zentrum Schmuckes Haus fürs Dorf

Informationen aus erster Hand erhalten die Bewohner von Moos und Umgebung zum Thema Dorfgemeinschaftshaus in einer dafür eigens angesetzten Veranstaltung. Bürgermeister Roland Strehl macht dabei die erfreuliche Mitteilung, dass dieses Gemeinschaftsprojekt nach fünf Jahren der Vorplanung nun kurz vor der Realisierung steht.

Bürgermeister Roland Strehl stellt das Konzept zur Errichtung und zum Betrieb eines Dorfgemeinschaftshauses in Moos vor. Bild: Gemeinde Kümmersbruck/exb
von Externer BeitragProfil

Moos. In dieser Vorbereitungsphase waren viele Herausforderungen zu meistern, da sich die Gemeinde zum ersten Mal mit dieser komplexen Thematik befassen und somit absolutes Neuland betreten musste, heißt es in einer Presseinfo. "Neben der Abstimmung mit der Dorfgemeinschaft als Hauptnutzer hinsichtlich Notwendigkeit und Raumbedarf stand die Förderung durch den Freistaat Bayern und die damit verbundenen Vorgaben auf der Agenda", wird darin Strehl zitiert. Auch das Ziel der Gleichbehandlung mit anderen Vereinen, die in kommunalen Liegenschaften eingemietet sind, musste hundertprozentig erfüllt werden.

Er denke, so Strehl, dass diese Vorgaben durch das vorgestellte Konzept zur Errichtung und zum Betrieb des Dorfgemeinschaftshauses, welches in Holzbauweise entstehen wird, eingehalten werden. Das Haus werde grundsätzlich allen Einwohnern, sowie den örtlichen Vereinen, Verbänden und Institutionen zur Verfügung stehen.

Die durch den Verein "Dorfgemeinschaft Moos" beim Bau eingebrachte Eigenleistung in Höhe von geplant 83 000 Euro werde beim Nutzungsentgelt natürlich entsprechend berücksichtigt. Klar sei aber auch, dass die private Nutzung für Feiern aufgrund der Förderung im Rahmen des Eler-Programmes (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) nicht möglich sei. Abschließend stellte Oskar Lottner, der das Haus in der aktuellen Form entworfen hatte, die Pläne im Detail vor. So stehe für gesellschaftliche Veranstaltungen, die laut Förderbescheid dem kulturellen und gesellschaftlichen Leben im Dorf dienen sollen, ein Hauptraum mit circa 50 Quadratmetern zur Verfügung. Dieser könne bei größeren Veranstaltungen entsprechend erweitert werden. Weitere Flächen böten die Möglichkeit, als Lagerräume - auch für die Gemeinde - zu dienen.

Die Veranstaltungsteilnehmer zeigten sich von den vielen Möglichkeiten des Hauses sehr angetan und signalisierten ihre Bereitschaft, das Dorfgemeinschaftshaus entsprechend mit Leben zu erfüllen, heißt es weiter.

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