Hauptversammlung der Tell-Schützen
Verein bestens in Schuss

Schützenmeister Norbert Franzel hatte gut lachen mit seinen Tell-Schützen. Der Verein ist gut aufgestellt. Bild: e
Vermischtes
Kümmersbruck
10.01.2017
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Die Mitgliederzahlen konstant, die Finanzen geordnet, die sportlichen Leistungen hervorragend - das Bild eines gesunden Vereins zeichnete Schützenmeister Norbert Franzel bei der Jahreshauptversammlung von Tell Kümmersbruck.

Der Verein hatte exakt vor einem Jahr 95 Mitglieder, die hat er immer noch nach einem "sehr guten und stabilen Jahr" wie es auch in Bezug auf die monetären Verhältnisse Schatzmeisterin Michaela Zajac bekundete. "Und das trotz einiger teurer Anschaffungen, die zum Schießbetrieb eben unerlässlich sind", freute sich die Geldverwalterin des Vereins über ein gutes Plus in der Schatulle. Einen leichten Rückgang am Schießbetrieb, bedingt durch längere Erkrankungen einiger Schützen, hatte Schützenmeister Norbert Franzel mitzuteilen. Er listete dennoch sportlich "mehr als zufriedenstellende Leistungen" auf.

Förderung der Jugend

Weil dann auch die "hervorragende Jugendarbeit" und die Leistungen der Schützendamen in den Rahmen passten, war es laut Franzel ein rundherum gelungenes Jahr 2016 am heimatlichen Schießstand in der Kümmersbrucker Schlosswirtschaft. Die Mitgliederwerbung und die Förderung im Jugendbereich, die Instandsetzung und Erhaltung des Schützenheimes sollen vorrangige Richtpunkte auch im Jahr 2017 sein.

Kein Neuanfang ohne Abschluss. Norbert Franzel rief auch zahlreiche gesellschaftliche Veranstaltungen in Erinnerung: Osterschießen, Ferienprogramm, Ausflüge, Königsschießen, Fahnenabordnungen, Weihnachtsschießen, Kegelturnier, runde Geburtstage waren im Veranstaltungskalender. Die nächste ist der Faschingsball "aber der gehört wohl nicht zu den Lieblingsveranstaltungen unserer Schützen", glaubt Franzel, gemessen am Besuch vor einem Jahr. Ein Hinweis wert war dem Schützenmeister die Tatsache, dass beim souverän gewonnenen Wanderpokalschießen der Gemeinde von 51 Schützen allein 29 von Tell kamen; und dass von den 15 Einzelsiegern 11 Pokale an die SG Tell gingen. Franzels Dank richtete sich auch an Bürgermeister Roland Strehl angesichts der Tatsache, dass die Gemeinde die Vereine, in diesem Fall explizit die Tell-Schützen, unterstützt.

Lob fürs Ferienprogramm

Strehl lobte das "super Ferienprogramm", das der Verein veranstaltet. Ebenso die sportlichen Leistungen in einem "ereignisreichen und erfolgreichen Jahr 2016 für die Tell-Schützen". Gleichwohl hob er auch den hohen Stellenwert der Jugendarbeit hervor und das Top-Rahmenprogramm außerhalb des Schießens. Schon die Tatsache, dass der Mitgliederstand in diesen nicht so einfachen Zeiten gehalten wird, lasse laut Strehl darauf schließen, dass im Verein "gesunde Arbeit" geleistet werde. Auch Tell profitiere davon, dass die Gemeinde den Vereinszuschuss für Miete zahlende Sportvereine nach oben korrigiert habe. Nachdem beklagt wurde, dass auf immer weniger Mitglieder höhere Mieten im Vereinsbeitrag umgelegt werden müssten.

Vielleicht wird's ja heuer, im neuen Schießjahr 2017, ein Gemeinderatsschießen geben, auf jeden Fall aber wird der Verein Ausrichter des Vilstalwanderpokals sein. Rege Teilnahme am Schießbetrieb und viele Erfolge, über das berichtete Jugendleiter Dragan Otovic beim Schießbetrieb der Jugend. Einige interessante Veranstaltungen außerhalb der Schießhalle haben darüberhinaus für ein abwechslungsreiches Jahr gesorgt. Einen ganz besonderen Wunsch, besser gesagt, eine Vision hätten sie schon noch, die Tell-Schützen. Das brachte Ehrenmitglied Dieter Naber bei der Danksagung an die Vorstände auf den Tisch: Elektronische Stände wären das Nonplusultra für den Verein. Die kosten rund 30 000 Euro, und da hat dann der Schützenmeister gebremst, hieß es in der Versammlung. Obwohl der Bürgermeister möglicherweise einen Zuschuss der Gemeinde signalisierte. Eine solche Investition würde den komfortablen finanziellen Rahmen des Vereins sprengen. Man wolle nicht mehr ausgeben, als es die Kasse verkrafte, war man sich einig.
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