Jahresschlussgottesdienst in Kümmersbrucker Pfarrkirche St. Wolfgang
Kerzen mit Sinn

Vermischtes
Kümmersbruck
07.01.2017
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Mit meditativen Impulsen zum Jahresabschluss überraschten in St. Wolfgang Pfarrer Wolfgang Bauer und Gemeindereferentin Elisabeth Harlander. "Dankbar erinnern wir uns", so der Geistliche, "an die 365 Tage 2016, die uns Gott geschenkt hat. Und wir halten Ausschau auf 2017, weil wir wissen, dass Gott Tag und Jahr in seinen Händen hält."

Wer war denn dieser Silvester, nach dem der letzte Tag des Jahres benannt ist? Er war der 34. Papst im 4. Jahrhundert, regierte in einer für die Christenheit wichtigen Zeit, zu Beginn einer neuen Epoche nach den Christenverfolgungen. Er hat eine Friedenszeit eingeleitet, eine Zeit, die sich zu Jesus Christus bekannt hat. Silvester sei eine starke Persönlichkeit gewesen, die an Jesus Christus erinnere, so der Pfarrer.

Dies vor Augen, wurden zum Jahresabschluss Lichter angezündet, kommentiert mit den Geschehnissen in der Pfarrei. Die erste galt den 39 Kindern, die hier getauft wurden. Erinnert wurde dann an jene, die 2016 Hochzeit und Hochzeitstag feierten oder eine Partnerschaft eingingen. Eine dritte Kerze verwies auf die 66 Menschen der Pfarrei, die verstarben. Vergessen sollten auch die nicht werden, die nah und fern von uns im Krieg lebten, Gewalt und Angst ertragen mussten.

Eine fünfte Kerze indes wurde für das Schöne entzündet, das wir 2016 auch erlebten. Aufmerksam wurde registriert, dass die sechste Kerze für Menschen entfacht wurde, die für Frieden und Versöhnung ihr Leben aufs Spiel setzten. Schließlich waren alle in der Kirche einbezogen, die Stärken und Schwächen, Ängste und Hoffnungen kennen und die 2017 auf den Herrn hoffen.

Der eindrucksvolle Jahresausklang endete mit einem großen Dank für alle, die diese 365 Tage gestalteten und das Leben einer Pfarrgemeinde ermöglichten.
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