11.04.2018 - 20:38 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Kolping Kümmersbruck zieht Jahresbilanz Eine echte Vereinsfamilie

Beim Jahresrückblick der Kolpingsfamilie blickte Vorsitzender Wolfgang Gerl wieder auf einen vollen Terminkalender zurück. Die größte Herausforderung sei jedes Jahr das Johannisfeuer: Hier trifft sich die ganze Gemeinde. Stolz ist Gerl, dass auch in diesem Jahr alles wie am Schnürchen geklappt hat, und die Gäste ohne lange Wartezeiten einen tollen Abend am Birkenwäldchen verbringen konnten.

Ehrungen bei der Kolpingsfamilie Kümmersbruck (von links): Vorsitzender Wolfgang Gerl, die Jubilare Stefan Schönberger, Petra Funck und Paul Wied, sowie 2. Vorsitzender Josef Schönberger. Bild: exb
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Eine Besonderheit gab es dabei - das Johannisfeuer ohne Feuer. Wegen der großen Brandgefahr im Dürresommer 2017 durften keine Feuer entzündet werden. Die Kolpingsfamilie machte aus der Not eine Tugend: Sie baute das Fest wie geplant auf und ließ den Holzstoß mit einer großen Lichterkette leuchten. Eine aufblasbare Hüpf- und eine Strohburg für die Kinder machten den Abend zu etwas Besonderem.

Die Maiandacht an der Schönberger Kapelle in der Utzhütte, ein Familienwochenende in Lambach, Nikolausdienst, Fahrradbasar und Christbaumabholaktion waren erneut Aktivitäten, die auch dem Gemeinwesen dienten und Geld einbrachten: Insgesamt 1500 Euro konnten für soziale Zwecke gespendet werden - die Einnahmen aus Nikolausdienst und Christbaumabholaktion. Das Geld fließt in den Bau von drei Wasserzisternen in Afrika sowie in die Berufsausbildung in Indien. Diese Projekte werden vom Kolpingwerk umgesetzt und fördern die Hilfe zur Selbsthilfe.

Stolz ist Gerl darauf, dass man in "seiner" Kolpingsfamilie tatsächlich eine Gemeinschaft vorfinde, die sich genau deshalb trifft und zu einer wirklichen Vereinsfamilie geworden ist. So habe sie aktuell rund 140 Mitglieder - und auch entgegen der allgemeinen Nachwuchssorgen bei Vereinen steten Zuwachs.

Ehrungen

Bei der Versammlung der Kolpingsfamilie Kümmersbruck rückten einige Mitglieder ganz besonders in den Blickpunkt: Sie halten dem Verein nämlich schon seit 25 Jahren die Treue. Dafür wurden Stefan Schönberger, Petra Funck und Paul Wied ausgezeichnet.

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