15.06.2017 - 17:36 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Lebensgefährlich verletzt: Kradfahrer prallt mit Sattelzug zusammen Innere Verletzungen und Knochenbrüche

(eik) Lebensgefährlich verletzt wurde am Mittwochabend ein Amberger (20) bei einem Verkehrsunfall auf der B 85 auf Höhe des Haidweihers: Ein Sattelzugfahrer wollte hier wenden und übersah den nachfolgenden 20-jährigen auf seinem Leichtkraftrad, das dann seitlich in den Laster krachte.

Der Leichtkraftradfahrer konnte nicht mehr ausweichen - er krachte etwa auf Höhe der Fahrerkabine seitlich gegen den Sattelzug. Dessen Fahrer hatte versucht, auf der B 85 zu wenden. Bild: gf
von Marion Espach Kontakt Profil

Nach Auskunft der Polizeiinspektion (PI) Amberg waren der Lastwagenfahrer (60) und sein Beifahrer (48) gegen 22.50 Uhr auf der B 85 von Schwandorf Richtung Amberg unterwegs. Der 20-Jährige fuhr mit seiner Honda hinter dem Sattelzug her - in welchem Abstand, wissen die Ermittler bislang noch nicht.

Nach ihren Erkenntnissen hielt der Lkw-Fahrer offensichtlich kurz nach dem Haidweiher am rechten Straßenrand an: Er wollte auf der an dieser Stelle dreispurigen Bundesstraße umkehren. Dabei übersah der 60-Jährige den jungen Mann hinter sich. Dieser konnte nicht mehr ausweichen und krachte mit seinem Krad seitlich, nahe des Führerhauses, in den Laster. Dabei wurde er nach Mitteilung der Polizei schwerstverletzt, er erlitt mehrere Knochenbrüche und lebensgefährliche innere Verletzungen. Das BRK brachte den 20-Jährigen ins Klinikum nach Amberg. Die beiden Insassen im Lkw trugen keine Blessuren davon.

25 Kräfte der Feuerwehren Kümmersbruck und Hiltersdorf waren nach dem Unfall im Einsatz. Am Krad entstand ein Totalschaden (5000 Euro), den Schaden am Sattelzug beziffert die Polizei auf knapp 500 Euro. Beide Fahrzeuge ließ die Staatsanwaltschaft Amberg sicherstellen. Sie schickte außerdem einen Sachverständigen an die Unfallstelle, um ein Gutachten erstellen zu lassen.

Gegen den Lkw-Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet - unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung. Die PI Amberg sucht nun Zeugen, die etwas zum Umfallhergang sagen können. Diese sollen sich unter 09621/890 320 melden.

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