18.02.2018 - 20:00 Uhr
Kümmersbruck

Pfarrgruppe Kümmersbruck der Marianischen Männerkongregation braucht Nachwuchs Um neue Sodalen werben

Die Pfarrgruppe Kümmersbruck der Marianischen Männerkongregation (MMC) traf sich zum Konvent. Beim Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Antonius wurde auch der verstorbenen Sodalen gedacht. Obmann Josef Schindlbeck eröffnete die anschließende Zusammenkunft im Pfarrsaal.

Ehrungen bei der MMC-Pfarrgruppe Kümmersbruck (von links): Ehrensodale Franz Meier, Obmann Josef Schindlbeck, Jubilar Hans Michl und Pfarrer Wolfgang Bauer. Bild: exb
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Ehrensodale Franz Meier gratulierte im Auftrag von Präfekt Michael Koller Josef Schindlbeck zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum als Obmann und dankte ihm für sein Engagement für die örtliche MMC-Gruppe. Auch wurden die Sodalen Josef Ferber für 25, Hans Michl für 40 und Josef Pronath für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Sie erhielten kleine Geschenke. Franz Meier appellierte, in den Familien, im Verwandten- und Bekanntenkreis für die MMC zu werben, um den Fortbestand der Gemeinschaft zu sichern.

Ortspräses Wolfgang Bauer referierte über das Thema "Vaterunser-Bitte - Gott, führe uns nicht in Versuchung". Wie er ausführte, sei das Vaterunser das im Christentum am weitesten verbreitete Gebet, das Jesus Christus, dem Matthäus- und Lukas-Evangelium zufolge, seine Jünger selbst gelehrt habe.

In diesem Gebet könne der Mensch Gott direkt ansprechen. Die Worte des Betenden seien nicht in die Weite des Himmels gerichtet, sondern an einen Adressaten. "Wir dürfen Gott Vater nennen, denn durch die Taufe und durch den Glauben an Jesus Christus sind wir zu Kindern Gottes geworden", sagte Bauer.

Bei der Bitte "Und führe uns nicht in Versuchung ..." kann laut dem Referenten jeder auf eine ganze Reihe von Versuchungen zurückblicken. "So lehrt uns diese Vaterunser-Bitte, dass wir den Versuchungen des täglichen Lebens, den Einflüsterungen des Bösen nur entkommen und sie entlarven können, wenn wir Gott inständig darum bitten", betonte der Ortspräses.

Im Interview von Papst Franziskus mit dem Gefängnisseelsorger Marco Pozza kreist der Streit laut Bauer um das Problem der richtigen Bibelübersetzung, in diesem Fall um das Verständnis entsprechender Stellen aus dem Matthäus- und dem Lukas-Evangelium. "Müssen Katholiken in Deutschland und Österreich demnächst also ihr Hauptgebet umlernen?", fragte der Referent. Vatikansprecher Greg Burke habe zum Interview des Papstes gesagt, dass es sich hier um keine echte Aufforderung zur Abänderung des Gebetes gehandelt habe, sondern um eine Einladung zum Nachdenken über die eigenen Versuchungen des täglichen Lebens.

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