21.11.2017 - 14:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Polizei ermittelt wegen Betrug - Kümmersbrucker unter bayernweit 200 Opfer Laptop aus Fake-Shop kommt nie an

Der Schaden liegt inzwischen bundesweit im sechsstelligen Bereich: Internetbetrug! Allein in Bayern hat sich die Zahl der Gelackmeierten unterdessen auf über 200 aufsummiert. Darunter als jüngstes Beispiel ein 55-Jähriger aus Kümmersbruck. Er fiel auf die Offerte eines sogenannten Fake-Shops im weltweiten Netz herein. Dort war ein Laptop recht günstig angeboten worden.

Laptops sind heute begehrte Handelsobjekte. Immer wieder aber kommt es vor, dass Internetbetrüger damit so richtig Kasse machen und Kunden von dubiosen Online-Shops abgezockt werden. Jüngstes Beispiel aus der Region ist ein Mann aus Kümmersbruck. Bild: Ole Spata/dpa
von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

Doch nach geleisteter Vorkasse in Höhe von 554 Euro wartete der Geschädigte, laut Polizeibericht, vergebens auf die Warenlieferung. Ob es ihm ein Trost ist, dass nicht nur er in die Röhre schauen muss, sei dahingestellt: Aber er war in den zurückliegenden Wochen tatsächlich nicht das einzige Opfer im Bereich der Amberger Inspektion.

Der genannte Fake-Shop bot gezielt nachgefragte Elektroartikel mit 15 bis 20 Prozent unter dem handelsüblichen Verkaufspreis an. "Dieser Online-Shop ist deutschlandweit massiv durch betrügerische Machenschaften aufgefallen. Mittlerweile aber wurde die Internetseite vom Netz genommen", informierte Oberkommissar Achim Kuchenbecker.

Aus seinen folgenden Ausführungen geht hervor, dass die Polizei in Frankfurt zentral die Ermittlungen deutschlandweit wegen Warenbetrugs gegen den Shop-Inhaber führt. "Grundsätzlich sollte bei sehr günstigen Preisen im Internet Vorsicht geboten sein", so der warnte Sprecher der Amberger Polizeiinspektion alle potenziellen Käufer.

Oft sei es sehr hilfreich, Erfahrungsberichte über die Online-Shops über Suchmaschinen abzurufen oder die Online-Shops in Bewertungsportalen abzufragen, empfiehlt Kuchenbecker letztlich.

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