01.08.2017 - 20:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Sachspenden gesammelt und in Gailoher Auffangstation übergeben: Kinder engagieren sich für Tiere

Zum Ausklang des Schuljahres hatte die Lehrerin Felicitas Berger noch einmal die Kinder aus den Klassen 5 a, 6 a und M 9 mobilisiert, um den Tieren, die im Tierheim in Gailoh untergebracht sind, etwas Gutes zu tun. So kam eine stattliche Spende mit Futter, Verbandsmaterial, Kleintierstreu, Hundeleinen und einem Hundekorb zustande. Die Carmen Gurdan, die Tierpflegerin Viktoria Hann und Praktikantin Anne Rauhut nahmen diese Sachspende kurz vor Ferienbeginn noch entgegen.

Freude bei allen Beteiligten über die Sachspende an das Tierheim (von links): Carmen Gurdan, Johanna Zitzmann, Alina Rothut, Sebastian Rothfischer, Kilian Seitz, Lehrerin Felicitas Berger, Anne Rauhut, Tierpflegerin Viktoria Hann und Elternbeirätin Sabine Rothfischer mit den beiden Hunden Lady und Maxl. Bild: kal
von Autor KALProfil

"Bedarf ist immer da", wussten die Pflegerinnen. Mit derzeit 15 zu betreuenden Hunden sei die Kapazitätsgrenze erreicht. Hinzu kämen noch diverse Nagetiere, viele Katzen und - die Schüler konnten es kaum glauben - auch zehn Wellensittiche. Ein Wellensittich, so die Erfahrung, ist schnell und günstig erworben. Die Kosten für einen Vogelkäfig sind höher als der Preis für das Tier selbst. Doch fallen plötzlich Tierarzt-Rechnungen an, dann landen die exotischen Papageienvögel schnell auch im Tierheim.

Viel Pflege braucht derzeit beispielsweise der Labrador-Rüde Maxl, weil er wegen Schluckproblemen Spezialfutter und Medikamente benötigt. Hinzu kommt, dass er und "Lady", eine Hundedame, zusammengehören und deshalb eine Vermittlung extrem schwierig ist.

Einfach war hingegen, den Schülern Johanna Zitzmann, Alina Rothut, Sebastian Rothfischer und Kilian Seitz klarzumachen, dass die überwiegende Mehrheit der Tierhalter mit ihren Schützlingen Freud und Leid teilen. Und mit Erleichterung berichtete Carmen Gurdan, inzwischen eine externe "Meerschweinchenhilfe" gefunden zu haben, so dass diese Tiere nicht zusätzlich im Tierheim betreut werden müssten.

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