27.10.2017 - 20:00 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Logistik-Unternehmen baut für 2,5 Millionen neu: Zurück zu den Wurzeln bei Birner

Theuern. Meterhohe Türme aus Bierkästen soweit das Auge reicht - für viele ein Traum, wären die Flaschen nicht alle leer. Dieses Bild bot sich der kleinen Gruppe aus Ehrengästen, die zur Einweihung des neuen Betriebsgeländes im Gewerbegebiet Theuern gekommen waren. Brauereien aus ganz Deutschland vertrauen auf die jahrelange Erfahrung der Firma Birner im Logistikbereich. "Jeder bekommt bei uns die Flasche, die er will", erklärte Geschäftsführerin Andrea Birner.

Andrea Birner (gelber Mantel) führte Freunde und Förderer der Firma durch das neue Betriebsgelände. Unter den Gästen waren auch Landrat Richard Reisinger und Bürgermeister Roland Strehl. Bild: wsb
von Redaktion OnetzProfil

Der neue Gebäudekomplex, den die gelernte Architektin selbst entworfen hat, ist speziell auf den Getränkehandel ausgerichtet. Bierhersteller aus nah und fern können hier alte Flaschen entsorgen lassen und neue in Auftrag geben.

Das 1993 gegründete Logistik-Unternehmen geht auf die von Bernhard Birner betriebene Firma für Kunststofffertigung zurück. Schon damals stellte man schwerpunktmäßig Bierkästen her. Und auch danach hatten die Birners immer einen starken Bezug zu allem, was sich rund um den Gerstensaft dreht, angefangen bei der Produktion von Bügelverschlüssen bis hin zur Gründung eines eigenen Getränkemarktes. In den zurückliegenden Jahren hat sich die Firma auf anderen Gebieten versucht. So fertigte und lagerte der Kümmersbrucker Wirtschaftsmotor unter anderem für Grammer, Siemens (Elektronikteile) und sogar Playmobil.

Mit dem Neubau gehe man "zurück zu den Wurzeln", so Birner. Für rund 2,5 Millionen Euro entstand ein komplett neues Gelände mit Halle und Verwaltungsgebäude. In einer kleinen Werksführung mit anschließendem Umtrunk wollte sich die Initiatorin des Projekts bei allen Unterstützern bedanken, voran bei der Hypo-Vereinsbank, die den Kredit ermöglicht hat, und bei Landrat Richard Reisinger und Bürgermeister Roland Strehl, die für eine schnelle und unkomplizierte Baugenehmigung gesorgt haben.

Pläne für einen weiteren Ausbau sind bereits gemacht. "Wir merken jetzt schon, dass es eng wird", merkte Birner an und fügte schmunzelnd hinzu: "Wir Architekten wollen halt immer etwas bauen."

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