14.03.2018 - 15:36 Uhr
Kümmersbruck

Siedlergemeinschaft Haselmühl enttäuscht Westumgehung Thema

Haselmühl. Auch die Siedlergemeinschaft Haselmühl bleibt von der "schleichenden Schwindsucht bei den Mitgliederzahlen", wie es Vorsitzender Heinrich Schäfer sagte, nicht verschont. Und dennoch: 227 Mitglieder gehören den "Haselmühler Siedlern" an, (Vorjahr 235) eine immer noch stattliche Zahl.

von Klaus HöglProfil

Aber der Altersschnitt und der demografische Wandel machen sich in Haselmühl bemerkbar: Junge Leute seien rar, "offenbar ist es uns nicht gelungen, alle Erben einer weiter eigengenutzten Immobilie für uns zu gewinnen. Bei den Neubürgern haben sich wohl die Vorzüge einer Mitgliedschaft noch nicht herumgesprochen." Daraus ergebe sich eine Hauptaufgabe für die kommenden Jahre: die Mitgliederwerbung.

Eine "moderate Anhebung" des Mitgliedsbeitrags wird angesichts gestiegener Anforderungen ins Auge gefasst. Die 22 Euro, die Haselmühl derzeit jährlich einzieht, das ist, so sagte der neue Kreisvorsitzende Reinhard Ott "die unterste Grenze im Verband". Schäfer ging auch auf den Aufreger des vergangenen Jahres ein: die Westumgehung. "Da hat sich über den Ausgang mehr oder weniger Enttäuschung breit gemacht." Unverständnis habe eine Entscheidung im Gemeinderat hervorgerufen, wonach ein Antrag der SPD-Fraktion auf gemeinsame Anstrengungen mit dem Straßenbauamt zur Beschleunigung der Baumaßnahme durch den Freistaat Bayern bei der CSU-Fraktion ohne Begründung auf Ablehnung gestoßen sei.

Bürgermeister Roland Strehl wollte sich in Sachen Westumgehung äußern: "Ich denke, dass Information und Diskussionen um die Westumgehung im Jahr 2017 recht gut waren." Strehl akzeptierte, dass einige im Verein enttäuscht gewesen seien. "Wann der Staat die Straße baut, kann ich nicht versprechen." Ebenso mit der Westumgehung befasst, hat sich SPD-Sprecher Manfred Moser. Er plädierte dafür, dass der Freistaat unter seiner Finanzlast zu bauen habe.

Auszeichnungen

Für ihre Vereinstreue sind geehrt worden:

20 Jahre : Gerhard Bauer, Josef Birner, Ulrich Birner, Werner Bladeck, Franz Dundek, Walter Fieber, Axel Fornefeld, Vera Fraß, Willi Högerl, Dieter Karg, Sieglinde Punsch, Klaus Schindler, Joachim Spyra.

30 Jahre : Hubert Buberl, Josef Donhauser, Marga Fugmann, Josef Niedermeier, Lieselotte Schreiner.

40 Jahre : Rudolf Roßkopf.

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