07.03.2018 - 20:00 Uhr
Kulmain

Josef Gößner 25 Jahre Vereinsvorsitzender Die Dorfkapelle religiöser Mittelpunkt

Am Ende der Jahreshauptversammlung des Kapellenbauvereins überrascht Schriftführer Alfred Kreuzer mit dem Hinweis, dass Vorsitzender Josef Gößner ein kleines Jubiläum begeht. Seit 25 Jahren steht er an der Spitze des Vereins.

Josef Gößner (li) leitet seit 25 Jahre den Kapellenbauverein. Bürgermeister Günter Kopp gatuliert und dankt für die geleistete Arbeit
von Bernhard KreuzerProfil

Altensteinreuth. "Der Schriftführer hat gut gearbeitet", hatte Josef Gößner zuvor noch Alfred Kreuzer über dessen Vereinsarbeit gesagt. Nach dem Gedenken vor allem für Franz Killer, rief der Vorsitzende einen lebendigen Jahreskreis mit Rosenkranzgebeten und Kreuzwegandachten in der Ortskapelle, unterbrochen durch Maiandachten, in Erinnerung. Nur während der kalten Winterzeit, wenn das Weihwasser eingefroren sei, würden die Gebetszyklen ausgesetzt.

Die Dorfkapelle sei mehr als der Ortsmittelpunkt. Bittgänge führten dorthin, und Höhepunkte seien die musikalische Maiandacht und der Gottesdienst im September zum Kirchweihfest. Im Dezember schmückten eine Krippe und ein Christbaum das kleine Gotteshaus an der Straße.

Gößner lobte den Arbeitseinsatz der 58 Mitglieder beim Blumenschmuck und der Reinigung der Kapelle, der aufwendigen Pflege der Außenanlagen sowie beim umfangreichen Winterdienst, um den Platz eisfrei zu halten. Er hob gleichzeitig die gute Zusammenarbeit mit dem Heimatverein heraus.

Gemeinsam wurden Feste in Schönreuth, Witzlasreuth, Neusteinreuth und Oberbruck besucht. Dank galt der Feuerwehr, die den Transport der Sitzbänke für den Kirchweihgottesdienst übernommen und den Freiluftgottesdienst abgesichert hat. Erstmals konnte dafür die Dorfstraße durch die Umleitung der B 22 durch den Ort nicht abgesperrt werden.

"Kein Problem ist es, keine Steuern auf die gesparten Groschen zu zahlen." Mit diesem Stichwort übergab Gößner das Wort an Kassier Heinrich Kreuzer. Carola Gößner und Siegfried Vornhof bescheinigten eine Buchführung.

Den gesellschaftlichen Stellenwert des Kapellenbauvereins stellte Bürgermeister Günter Kopp heraus. Dieser habe sich christlichen Werten verschrieben, bringe sich aktiv in das Dorfleben ein und gestalte es lebendig. Die Kapelle in der Mitte des Ortes spiegle das christliche Leben wider. Wichtig sei, in einer schnelllebigen Zeit einen festen Glauben als Untergrund zu besitzen. Zum 25. Jubiläum hob der Rathauschef die Verdienste Gößners für den Erhalt der Dorfkapelle und dem damit verbundenen kirchlichen Leben hervor.

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