17.09.2010 - 00:00 Uhr
KulmainOberpfalz

Arbeiten für Ortsumgehung Süd im Zeitplan - Gasrohre tiefer legen: Brücke an der Reihe

Nachdem am 29. Juli mit dem Spatenstich der offizielle Startschuss für die Ortsumgehung Süd von Kulmain gefallen ist, schreiten die Bauarbeiten an der 1,7 Kilometer langen Neubautrasse der Staatsstraßen 2665 und 2177 voran. Der Humus im Trassenbereich ist bereits abgeschoben, der künftige Verlauf der Strecke deutlich erkennbar.

von Arnold KochProfil

Für das Projekt mit Gesamtkosten von drei Millionen Euro laufen die Arbeiten an den beiden Brückenbauwerken mittlerweile auf Hochtouren. Während an der großen Brücke, die den Schirnitzbach sowie die an den Anzensteinweg angeschlossenen Gemeindeverbindungsstraßen Richtung Eisersdorf und Zinst überspannt, die Gründungsarbeiten im Gange sind, werden an der Engbachbrücke im Norden der Großbaustelle die Fundamente betoniert und Lager eingeschalt. Im Vorgriff musste bereits die nach Zinst verlaufende Hauptkanalleitung verlegt werden, da diese im Bereich des Brückenfundamentes verlief.

Durchlass für Tiere

Der Zeitplan sieht die Fertigstellung der Engbachbrücke (585 000 Euro) noch in diesem Jahr vor. Derzeit erstellt ein großes Bohrgerät Löcher für eine Pfahlgründung im Bachbereich. Die Kosten für die Schirnitzbachbrücke sind mit 671 000 Euro veranschlagt.

Gleichzeitig wurde mit dem Einbau des Kleintierdurchlasses mit einem Durchmesser von 1,5 Metern im Bereich des künftig durchtrennten Verbindungsweges von Kulmain Richtung Oberbruck begonnen.
An der Geländekuppe der Gemeindeverbindungsstraße Kulmain-Zinst verläuft die Hauptgasleitung aus Richtung Zinst kommend nach Kemnath. Die Trassenplanung sieht vor, dass in diesem Bereich ein Geländeeinschnitt der neuen Ortsumgehung vorgesehen ist und dort die bestehende Gasleitung kreuzt. Die beauftragte Baufirma hat bereits mit den Erdarbeiten zur Tieferlegung der Gasrohre und Einbau von Stahlschutzrohren in diesem Bereich begonnen. Noch 2010 soll die Herstellung des Straßenplanums in Angriff genommen werden

Bis Ende 2011 fertig

Damit liegt der Freistaat Bayern als Bauherr, der unter Federführung des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach mit der Inbetriebnahme der Ortsumgehung bis Ende 2011 rechnet, sehr gut im Zeitplan. Hierdurch werden die Ortsdurchfahrt und die Anlieger mit täglich rund 8000 Fahrzeugen erheblich entlastet, da nur mehr der Innerortsverkehr sowie der Durchgangsverkehr Richtung Brand auf der Staatsstraße 2665 durch Kulmain fließen wird.

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