Bauausschuss aus Sicherheitsgründen für Ende des nicht mehr genutzten Vorratslagers - ...
Boder-Keller auffüllen lassen

Das Ende des einsturzgefährdeten Boder-Kellers am Ende der Hauptstraße besiegelte der Bauausschuss bei einer Ortsbesichtigung. Das Bauwerk soll verfüllt und darauf eine Blumenwiese angelegt werden. Bild: ak
Lokales
Kulmain
24.04.2013
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Der Friedhof war ein weiterer Haltepunkt für den Bauausschuss. Bürgermeister Günter Kopp zeigte dort schadhafte Stellen des straßenseitigen Mauerbereiches. Frost und Regen haben besonders den Mittelteil stark in Mitleidenschaft gezogen. Sandsteine haben sich teils aufgelöst, der Putz bröckelt. Zudem platzen die Fugen der Granitmauerteile aus; damit ist die Substanz insgesamt gefährdet.

Friedhofmauer ausbessern

Die Gremiumsmitglieder kamen überein, mit eigenen Baufachkräften die Mauer wieder auszubessern, auszufugen und instand zusetzen. Laut dem Gemeindeoberhaupt wird derzeit die Friedhofstür repariert. Bei der neuen Toilette sollen drei Muldensteine im Eingangsbereich wieder entfernt werden, um eine bessere Zufahrtsmöglichkeit für Rollstuhlfahrer zu schaffen.

Am hinteren Friedhofstor soll der Türverschluss überarbeitet werden, damit die Tür trotz Verriegelung nicht ohne Weiteres ausgehoben werden kann. Zudem sollte eine Vorrichtung das vollständige Öffnen der rechten Torhälfte und somit das Befahren des Friedhofsgeländes verhindern. Angeregt wurde, die übergroßen Kastanienbäume im Herbst zu kappen, um die Pflege zu erleichtern.
Zwei Gemeindegrundstücke inmitten in Kulmain nahm der Ausschuss auf Wunsch von Grundstücksnachbarn in Augenschein. Bei beiden besteht Unfallgefahr. Beim ersten handelte es sich um einen rund 90 Quadratmeter kleinen Grundstücksstreifen zwischen dem Anwesen Hauptstraße 30 und dem Obstgarten des Nachbargrundstücks. Der mit einer kleinen Stützmauer gesicherte höhenmäßige Versatz ist mit einer Absturzsicherung aus Welleternitplatten versehen. Diese ist defekt und soll ersetzt werden. Die Räte plädierten dafür diese mit einem 80 Zentimeter hohen Maschendrahtzaun als kostengünstigste Lösung zu versehen. Ein Verkauf an die beiden Grundstücksnachbarn wäre jedoch die beste Lösung.

Nur 50 Meter weiter am Ende der Hauptstraße inmitten des Grundstückes Hauptstraße 34 liegt eine rund 70 Quadratmeter große Fläche, die mit einem Keller bebaut ist. Der ehemalige Boder-Keller diente als Vorratslager für das gegenüberliegende Anwesen. Ein grundbuchmäßig eingetragenes Nutzungsrecht besteht nicht. Der aus Feldsteinen gemauerte und mit einer Betondecke überdeckte Erdkeller ist seit Jahrzehnten ungenutzt und ist einsturzgefährdet. Nach dessen Besichtigung beschlossen die Räte, den auch aus historischen und denkmalschützerischen Gründen uninteressanten Keller zu beseitigen. Der Bauhof wird ihn mit einem Bagger zum Einsturz bringen und auffüllen. Die entstehende Grünfläche wird zur Ortsverschönerung mit einer Blumenwiesenmischung angesät.
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