Bauausschuss: Zugang zum Keller des Feuerwehrhauses soll keine Probleme mehr bereiten
Außentreppe komplett überdachen

Vor allem im Winter bereitet die kaum noch genutzte Außentreppe am Feuerwehrgerätehaus den Brandschützern Probleme. Die Floriansjünger und der Bauausschuss wollen mit einer kompletten Überdachung Abhilfe schaffen. Bild: ak
Lokales
Kulmain
23.04.2013
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Eine Rundfahrt zu künftigen Baustellen und Sanierungsobjekten stand auf der Tagesordnung des Bauausschusses. Das Feuerwehrgerätehaus Kulmain und die Gemeindeverbindungsstraße Oberwappenöst-Wernersreuth waren die ersten Haltepunkte der zweieinhalbstündigen Tour durch das Gemeindegebiet.

"Unser Außenzugang zum Kellergeschoss macht uns zunehmend Probleme. Im Winter gefrieren uns die Treppenfliesen auf; weitere Feuchteschäden sind vorprogrammiert", erklärte der Kulmainer Kommandant Ernst Braunreuther vor Ort. Im Gespräch machten die Brandschützer deutlich, dass der Zugang fast gar nicht genutzt wird. Der ursprüngliche Zweck, Anhänger oder bewegliche Geräte über die schräge Treppenrampe ins Kellergeschoss zu befördern, sei nicht mehr praktikabel. Die Ölbindemittelsäcke werden im alten Gerätehaus gelagert. Auch als Fluchtweg ist der Außenzugang nicht notwendig.

Wasser fernhalten

"Wir schließen und überdachen die komplette Außentreppe", schlugen die Verantwortlichen der Feuerwehr dem Ausschuss vor. In der Diskussion legte die Runde fest, die bereits vorhandene Überdachung bis zum Gebäudeende zu verlängern und die komplette Außentreppe damit zu schließen. Damit kein Oberflächenwasser mehr eindringen kann, wird ein neuer Randstein bis zur Gastankumzäunung eingebaut und die Pflasterfläche an die vorhandene Drainrinne angeschlossen.

Flüssiggastank ausbauen

Zudem haben sich die Brandschützer für den Sommer vorgenommen, den seit langem stillgelegten Flüssiggastank auszubauen, da das Gebäude mit Erdgas beheizt wird. An dieser Stelle soll ein kleines Gerätehäuschen für Gartengeräte und Festutensilien entstehen. Der Bauausschuss zeigte sich damit einverstanden.

Bei der Gemeindeverbindungsstraße Oberwappenöst-Wernersreuth zeigen Netzrisse, Schlaglöcher und Setzungen die bereits überschrittene Nutzungsdauer und den Verschleiß des Straßenoberbaues an. Nachdem bereits über den Gemeindeverbund Kemnather Land vergebens versucht wurde, dieses Straßenstück in die geförderte Sanierung zu bringen, soll eine generelle Entscheidung Klarheit über den künftigen Ausbauzustand bringen.

Auffräsen und mit einem wassergebundenen Dachprofil versehen, war die eine, Ausbessern der Asphaltdecke in Eigenregie die weitere Möglichkeit. "Da keine Fördermöglichkeit und freie Haushaltsmittel greifbar sind, muss eine kostengünstige und effektive Lösung her", war sich das Gremium einig. Da das Anlegen eines Sandweges mit Belassen des zerkleinerten Asphaltgutes in der Wegebefestigung zu größeren Bau- und später höheren Unterhaltskosten führt, soll der Bauhof die Schlaglöcher der wenig genutzten Wegeverbindung säubern und mit Feinasphalt verschließen. Keine Einwände hatte der Bauausschuss zum Bauantrag von Bernd Schönl aus Zinst. Die Tekturplanung sieht eine Änderung der ans Wohnhaus angebauten neuen Doppelgarage vor.
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