04.09.2014 - 00:00 Uhr
KulmainOberpfalz

Gelehrige Vierbeiner des Schäferhundevereins begeistern Kinder Tiere mit Sinn für Komik

Rund zwei Dutzend Kinder sehen Hunde nun mit anderen Augen. Im Kulmainer Ferienprogramm zeigte die Ortsgruppe des Vereins Deutscher Schäferhunde den Mädchen und Jungs aus dem Bereich der Kommunen Immenreuth, Kemnath und Kulmain sowie deren Eltern das Leistungsvermögen der Vierbeiner.

Aufs Wort gehorchten die Vierbeiner den Hundeführern bei den verschiedenen Übungen. Bild: ak
von Arnold KochProfil

Unter dem Motto "Der Hund, Dein Freund und Helfer" informierten kompetente Hundeführer die Kinder auf dem Übungsgelände über die Arbeit mit den gelehrigen Tieren. Übungswart Peter Franke moderierte nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Stefan Winkler die Schauvorführung. "Hunde sind gelehrig, brauchen Zuneigung und stete Übung. Sie sind Bewegungsseher. Sie lernen über ihren Futter- und Spieltrieb", erläuterte er. Nach jeder gelungenen Übung gab's von den Kindern Leckerlis und Streicheleinheiten.

Walter König zeigte mit seinem Hund, dass dieser eine feine Nase zum Auffinden von Gegenständen und bei der Fährtensuche braucht. Nicolai Karger führte mit "Rob" Gehorsamkeits- und Bringübungen sowie Sprünge über die Einmeterhürde vor.

Alfons Scherle, Marcel Opitz, Hans und Birgit Bodenmeyer, Michael Raß und Eberhard Besold demonstrierten mit ihren Tieren Sitz-, Platz-, Gehorsams- und Unterordnungsübungen, Kehrtwendungen, Leinenführigkeit sowie das Verhalten in der Gruppe. Mehrfach gab es Szenenapplaus für die Schnelligkeit und Wendigkeit der Hunde, als sie über Hürden sprangen, mit dem Bringholz im Maul über die Hindernisse kletterten und es ihrem Herrchen sitzend anboten.

Das Ablegen und Aufnehmen des Hundes, unbedingter Gehorsam bei der Unterordnung und Apportierübungen waren weitere Bestandteile der rund eineinhalbstündigen Vorführung. "Dem Hund macht es Spaß sein Spielzeug oder Beute zurückzuholen", erläuterte Peter Franke beim Schutzdienst.

Tollen mit dem Nachwuchs

Die wieselflinken Vierbeiner von Walter König und Hans Bodenmeyer spürten dabei einen mit einem Beißarm ausgestatteten Schutzdiensthelfer in seinem Versteck auf. Lacher ernteten die Hunde, als sie mit dem Beißarm im Maul stolz davon spazierten.

Die Hundeführer betonten, dass Aggressivität und das Scharfmachen von Hunden auf dem Übungsplatz nichts zu suchen haben. Franke riet den Kindern, bei einer Begegnung mit fremden Hunden stehen zu bleiben und ihnen nicht in die Augen zu schauen. Glänzende Kinderaugen gab es beim Spiel mit mehreren jungen Hunden aus der Zucht der Familie Bodenmeyer aus Thumsenreuth, die mit den jungen Teilnehmern auf dem Übungsplatz tollten.

Nach der Vorführung lud der Schäferhundeverein seine Gäste zu Wienersemmeln und Limo ein.

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