Christian Porsch stellt Zukunftswerkstatt vor
Jugend bastelt an ihrer Zukunft

Politik
Kulmain
14.09.2017
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"Wir geben damit einen Impuls, damit junge Menschen ihre Zukunft planen können." Zitat: KJR-Vorsitzender Christian Porsch

Zukunftswerkstatt heißt das neue Kooperationsprojekt des Kreisjugendrings Bayreuth zwischen dem Landkreis und den Kommunen. Speichersdorf kann sich mit seiner Jugend als Startergemeinde gleich beweisen.

Speichersdorf. Christian Porsch, Gemeinderat und Vorsitzender des Kreisjugendrings Bayreuth (KJR), stellte dem Gemeinderat die Zukunftswerkstatt vor. "Das neue KJR-Projekt Zukunftswerkstatt startet im November in unserer Gemeinde. Wir geben damit einen Impuls, damit junge Menschen ihre Zukunft planen können. Zum Mitmachen angesprochen werden sollen damit alle jungen Bürger zwischen 12 und 18 Jahren", erklärte der KJR-Vorsitzende.

Die Zukunftswerkstatt werde als Partizipationswerkzeug für Jugendliche, basierend auf der sehr erfolgreichen Idee des KJR Kulmbach, verstanden. Sie startet am 17. November um 18 Uhr in der Speichersdorfer Sportarena mit einer Auftaktveranstaltung samt Rahmenprogramm und Verlosung. Gemeinsame Veranstalter sind der KJR und die Kommune. Die Maßnahme werde über das Programm "Demokratie leben!" vom Bund gefördert.

Zur Auftaktveranstaltung lädt die Gemeinde 462 Jugendliche schriftlich oder persönlich ein. Sie sorgt für die Räumlichkeit, Verköstigung und Umsetzung der Maßnahmen. In vier von KJR-Moderatoren geleiteten und von zwei Kümmerern begleiteten Workshops sollen folgende Themenbereiche beleuchtet werden: Erörterung baulicher Brennpunkte unter dem Motto "Reiß ab - bau auf!"; Durchleuchten bestehender Freizeitangebote und deren Zeitplan oder neue kreieren; Ermitteln der persönlichen Situation zum Thema "Schule und Arbeit" mit Wünschen und Sorgen, Mag ich oder nicht; "Wenn ich König von Speichersdorf wäre, würde ich ..." als offener Bereich und Abfrage der jeweiligen Mediennutzung.

Christian Porsch forderte alle dazu auf, parteiübergreifend mitzuwirken, um der Jugend eine Plattform zur Informationsweitergabe zu geben. "Bei der Zukunftswerkstatt steht unsere Jugend im Mittelpunkt. Wir werden zuhören, um gute Ideen für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung zu sammeln", ergänzte Bürgermeister Manfred Porsch. Er versteht dieses neue Instrument als eine weitere Möglichkeit, die Integration von neuen Bürgern zu stärken, die Jugend zum Bleiben zu veranlassen und sich neu mit der Gemeinde zu identifizieren. Er bat alle, beim Start in der Einstiegsgemeinde mitzuwirken und forderte die Jugend auf, die Zukunftswerkstatt als ihren Infokanal zu nutzen.

In der Schlussveranstaltung werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Ideen in den vier Workshop-Ecken bewertet. Die Ziehung der Verlosungsgewinner und eine Jugenddisco runden die Zukunftswerkstatt ab. In einer zeitnahen Nachbereitung wird das Vorbereitungsteam festlegen, wie mit den Ergebnissen unter Einbeziehung des Gemeinderates verfahren wird und welche Ideen kurz- oder mittelfristig umgesetzt werden können. Dieses Programm wird zum Abschluss den Teilnehmern und Jugendvereinen vorgestellt und fließt in die Jugendhilfeplanung ein.

Wir geben damit einen Impuls, damit junge Menschen ihre Zukunft planen können.KJR-Vorsitzender Christian Porsch
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