Fianzierung der Maßnahmen an Turnhalle und Haus des Gastes gesichert
Sanierung ohne Zeitdruck

Josef Weber legte neue Pläne für die Sanierung des Bürgerhauses und die Generalsanierung der Schulsportturnhalle vor. Bild: bkr
Politik
Kulmain
16.12.2016
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Die Generalsanierung der Schulturnhalle und die Sanierung des Bürgerhauses (Haus des Gastes) kann beginnen. "Wir sind in der glücklichen Lage, es finanziell auf die Beine zu stellen", verkündete Bürgermeister Günter Kopp dem Gemeinderat.

Diesem stellte Architekt Josef Weber aus Regensburg am Mittwoch Neuerungen und Änderungen zur Diskussion. Bei den beiden Maßnahmen steht die Gemeinde nicht mehr unter Zeitdruck. Die Fördermittel sind jetzt bis Ende 2020 abrufbar. Im kommenden Jahr soll alles Planerische auf den Weg gebracht werden, damit 2018 die Ausschreibung veröffentlicht werden kann. Diese Zeit will die Kommune auch nutzen, alle zur Verfügung stehenden Fördertöpfe auszuschöpfen. Eine Ortsbesichtigung mit der Regierung fand laut Weber bereits statt.

Beim Bürgerhaus werden die energetischen Maßnahmen bei der Heizung und der Fassade den Schwerpunkt bilden. Bei der Turnhalle steht die Generalsanierung an. Neben der Energieeinsparung soll sie einen neuen Boden, Prallschutzwände und barrierefreie Umkleidekabinen erhalten. Neue Zuschnitte sind für die Sanitär- sowie Geräteräume vorgesehen. Über einen Aufzug wird gleichzeitig das Schulgebäude an die Turnhalle angebunden, die Vereine erhalten einen eigenen Zugang.

Beide Gebäude werden als eine Einheit betrachtet und erhalten eine komplett neue Außenhülle mit einer 30 Zentimeter starken Dämmschicht aus Steinwolle. Auf einstimmigen Beschluss wird die Fassade zum Ortsbild passend aus unbehandeltem Lärchenholz verkleidet. Im Laufe der Jahre wird diese einen silbergrauen Farbton annehmen. Beim Bürgerhaus sollen Anbauten versetzt und mehr Zugänge direkt von Außen geschaffen werden. Der Raum hinter Bühne wird Multifunktionsraum und Trauungszimmer mit eigenem Eingang. Barrierefreiheit ist auch hier ein Thema.

Noch nicht alle Fragen sind bei der Schulsportturnhalle geklärt. Offen ist, ob nach der Dachisolierung das vorhandene Trapezblech aus statischen Gründen erhalten bleiben kann, noch Lastfreiheiten vorhanden sind und in welchem Zustand sich der Hallenboden befindet. Eine gründliche Untersuchung wird erforderlich, weil nach einer Generalsanierung für 25 Jahre weitere Förderungen ausgeschlossen sind.

Die umfangreichen Arbeiten werden weiterhin den Gemeinderat beschäftigen. Zur Diskussion steht auch, inwieweit Photovoltaikanlagen integriert werden können.
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