Gemeinderat dankt Hildegard Schroll für Seniorenarbeit
Einsatz unbezahlbar

Unbezahlbare Arbeit leistet Hildegard Schroll im Seniorenbereich. Bürgermeister Günter Kopp dankte mit einem Buch über die Sagen des Steinwalds. Bild: bkr
Politik
Kulmain
19.12.2016
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Applaus spendete der Gemeinderat Hildegard Schroll. Die Seniorenbeauftragte der Gemeinde gab bei der Sitzung im Rathaus einen Auszug über ihre wertvolle Arbeit und die Veranstaltungen.

Dabei sparte sie noch deren Organisation, die Fahrten für Senioren zum Einkaufen und zum Arzt, Krankenbesuche und Beratungen aus. Dafür dankte ihr aber Bürgermeister Günter Kopp umso herzlicher. Schroll gab das Lob zurück an ihre Unterstützer aus kirchlichen Kreisen und anderen Organisationen. Noch Defizite sah sie beim Thema Vorsorge- und Patientenvollmacht. "Der Informationsbedarf ist hier sehr groß." Deshalb sei eine Veranstaltung zu diesem komplexen Bereich sehr gut besucht gewesen. Es würden immer wieder Aufklärungsgespräche gefordert.

Neben den monatlichen Besuch des Sibyllenbades und der Hutzanachmittage im Sportheim, hier bedauerte sie das Fehlen der Männerwelt, sprach sie unzählige Aktionen an. Beginnend vom Seniorenfasching in Tirschenreuth führten diese über Sicherheitstipps, Besichtigung von Musterwohnungen für Senioren, einem Vortrag über Alterserkrankungen, Maiandacht, Besuch einer Straußenfarm, Arthrosebehandlung, Änderungen im Pflegegesetz, gesunde Ernährung bis zum Besuch des Kinofilms "Honig im Kopf". Ebenso blickte man in das Seniorenheim Steinwald, in Regensburg galt einem Mehrgenerationenhaus die Aufmerksamkeit. Ebenso war Schroll Gastgeber für die Kreisversammlung der Seniorenbeauftragten im Feuerwehrgerätehaus.

"Ein außergewöhnlicher Einsatz", stellte zweiter Bürgermeister Albert Sollfrank fest, nachdem Kopp die überaus wichtige Arbeit mit dem Buch "Sagenhaftes aus dem Steinwald" belohnt hatte. Kontakt zu älteren Menschen zu halten sei ganz wichtig, die Arbeit nicht mit Geld aufzuwiegen, meinte der Rathauschef. Er versprach, bei Bedarf Finanzmittel bereitzustellen.

Einen entsprechenden Bericht wünschte sich Sybille Bayer (SPD), ebenfalls vom Jugendbeauftragten. Zu den fehlenden Männern bei den Hutzanachmittagen meinte sie, das diese Karten spielen oder auch Stricken lernen könnten.
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