12.01.2018 - 20:00 Uhr
KulmainOberpfalz

Gemeinderat Kulmain arbeitet Wunschliste aus Bürgerversammlungen ab Vieles bereits erledigt

Vier Bürgerversammlungen stemmte Bürgermeister Günter Kopp im vergangenen Jahr. Die Anfragen und Anregungen daraus lagen nun Gemeinderat vor. Bis auf wenige Punkte kann bereits Vollzug gemeldet werden.

von Bernhard KreuzerProfil

Im Bereich von Zinst sind die Baumkletterer schon unterwegs, um einen wuchernden Rotdornbaum einzukürzen und herabhängende Äste über Straßen zu beseitigen. Die Arbeiten werden spätestens Ende Februar abgeschlossen sein. Auf der Liste des Bauhofs steht, den Umgriff des Löschteichs frei zu halten. Geprüft werden muss noch der Hinweis auf Wurzeleinwüchse im Kanal auf Höhe Anwesen Küffner.

Der Bacheinlauf bei Lenau wird kurz vor der Verrohrung ständig mit Treibgut verstopft. "Wir haben ein Auge darauf", versicherte Kopp, nach dem eine Beseitigung wenig Erfolg brachte und das Problem am übernächsten Tag wieder auftrat. Die Gräben im Bereich der "Lenauer Hut" und Richtung Döberein bedürfen einer Verbesserung, Bäume und Sträucher sind zurück zu schneiden. Einiges ist schon erledigt, die verbliebenen Arbeiten stehen auf der Agenda, betonte Kopp. Überprüft werden muss der Grundablass beim Hochbehälter Ölbrunn. Das abgeleitete Wasser soll dort auf einer Wiese für Nassflächen sorgen. Die flackernde Straßenbeleuchtung in Ölbrunn ist beseitigt und der Straßenschäden vor der Bahnbrücke wird sich der Bauausschuss annehmen.

"Das machen wir gerne", verspricht das Gemeindeoberhaupt den Oberwappenöstern für die Anregung, Ruhebänke am Ortsende mit Blick ins Kemnather Land und an anderen Orten aufzustellen. Den Jungimkern wird die Gemeinde so bald wie möglich eine Brachfläche oder eine blühende Wiese zur Verfügung stellen. Der Wunsch, die Außenbeleuchtung der Schulturnhalle im Eingangsbereich zu verbessern, steht bereits im Sanierungsprogramm des Gebäudes, informierte Kopp. Das alte Gebäude gegenüber der Bäckerei Schmid in Kulmain warf die Frage auf, was mit dem verfallenden Haus geschieht. Laut Kopp steht es im Sanierungsgebiet der Städtebauförderung. Konkrete Pläne gibt es noch nicht, doch soll die Frage weiter verfolgt werden, sobald die anderen Objekte abgearbeitet sind.

In Oberwappenöst hatte die Bürger nach der Erneuerung der Gemeindeverbindungsstraße nach Wernersreuth gefragt. Der Bürgermeister hofft hier, in diesem Jahr weiter voran zu kommen. Ein erster Anlauf über das Kernwegenetzprogramm ist gescheitert, ein neuer wird über das Amt für Ländliche Entwicklung unternommen.

Aus der Bürgerversammlung in Kulmain selbst ergaben sich viele Fragen zu Pflastersteinen oder ihrer Eigenschaft als Stolpersteine. Neu ausgefugt oder neu gerichtet müssen sie werden. Einige Arbeiten sind bereits erledigt und für noch ausstehende Verbesserungen wurde der Auftrag erteilt. Zur erbetenen Auskunft, warum Biofolienbeutel nicht über die Biotonne entsorgt werden dürfen, informierte Kopp, dass sie nicht schnell genug zersetzt werden. Sybille Bayer empfahl, Zeitungspapier für die Entsorgung zu verwenden.

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