25.08.2017 - 21:28 Uhr
KulmainSport

Bezirksliga Nord: SV empfängt noch sieglose SpVgg Vohenstrauß Kellerduell in Kulmain

Kulmain/Vohenstrauß. Der SV Kulmain kehrte vom Auswärtsspiel beim TSV Detag Wernberg mit einer 0:1-Niederlage zurück. War der Aufsteiger vor der Partie noch um Schadensbegrenzung bemüht, so war der Ärger nach Spielschluss groß, nicht doch einen Punkt mitgenommen zu haben. Der SV war auf einer Rumpfelf angetreten (neun Stammspieler fehlten) und zog sich achtbar aus der Affäre. "Mit etwas Glück hätten wir den Wernbergern die Suppe kräftig versalzen können", blickt Coach Oliver Drechsler zurück. Jedoch ist das Spiel abgehakt und der Fokus auf das wichtige Heimspiel gegen die noch sieglosen Vohenstraußer gerichtet (Anstoß am Sonntag um 15 Uhr). Die Gäste sind nicht gerade der Lieblingsgegner der Drechsler-Elf. Dass der Gegner bereits in der frühen Phase der Saison seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird, erschwert die Aufgabe für den SVK. Die SpVgg wollte einen ähnlichen Verlauf wie in der Vorsaison vermeiden, als sie nur dank eines starken Schlussspurts noch die Relegationsrang erreichten. Am Sonntag nun werden die Tölzer-Schützlinge vehement den ersten Dreier anpeilen.

Auch gegen die SpVgg Vohenstrauß wird es wieder zur Sache gehen: Der SV Kulmain und Christoph Dumler (vorne) stellen sich auf harte Gegenwehr ein. Bild: A. Schwarzmeier
von Redaktion OnetzProfil

Aber auch die Gastgeber haben keine Geschenke zu verteilen. Der SV stellt sich auf einen harten Kampf ein, damit die Punkte in Kulmain bleiben. Personell steht noch ein Fragezeichen hinter Christoph Dumler, ansonsten sollte sich das Lazarett etwas lichten und auch Urlauber zurückkehren, so dass Drechsler eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken kann. Die Langzeitverletzten Chudalla und Popp fehlen weiterhin.

Bei der SpVgg Vohenstrauß gibt es bislang wenig zu feiern. Nach sechs Spieltagen wartet die Truppe von Coach Ronny Tölzer noch auf den ersten Saisonsieg. Auch gegen Katzdorf wollte es nicht mit dem ersten Dreier klappen. Angesichts großer Personalsorgen im Offensivbereich bot die SpVgg aber eine ansprechende Leistung. Über weite Strecken der Partie überlegen, fehlte im Sturm die Durchschlagskraft, und die Chancenverwertung war erneut ungenügend. Ins Bild passte, dass das entscheidende Gegentor durch einen Abspielfehler im Spielaufbau quasi selbst vorbereitet wurde.

Aber ärgern und klagen bringen die SpVgg nicht weiter - es helfen nur Erfolgserlebnisse. Die nächste Gelegenheit bietet sich dazu beim Aufsteiger Kulmain - einem alten Bekannten. Die Gastgeber, ebenfalls von Verletzungssorgen geplagt, liegen aktuell nur einen Zähler und einen Platz vor der SpVgg. Somit kann durchaus von einem Sechs-Punkte-Spiel gesprochen werden. Die SpVgg muss sich auf harte Gegenwehr einstellen. Schließlich sind die Kulmainer für ihre Heimstärke bekannt. Die SpVgg konnte in Kulmain selten punkten.

Vohenstrauß rechnet sich dennoch gute Chancen aus und versucht die positiven Aspekte aus den letzten Spielen mitzunehmen. Die Personalsorgen werden etwas kleiner. Dobmayer befindet sich wieder im Mannschaftstraining, zudem kehren die Urlauber Stahl und Schieder zurück. Somit steht zumindest ein Teil der offensiven Stammkräfte wieder zur Verfügung.

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