07.06.2017 - 12:40 Uhr
KulmainOberpfalz

Am frühen Mittwoch: Kleinwagen kracht in Lastwagen Tödlicher Unfall bei Kulmain

Der 28-Jährige kam mit seinem Seat Ibiza auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal in einen Lkw. Die Feuerwehr barg den Tschechen noch aus dem völlig deformierten Kleinwagen, zu helfen war dem Mann aber nicht mehr: Er starb noch an der Unfallstelle.

Foto: Michael Denz
von Michael DenzProfil


Aus unbekannter Ursache geriet der Mann am Mittwochmorgen mit seinem Kleinwagen auf der Staatsstraße 2177 auf die Gegenfahrbahn und schlug frontal in einen entgegenkommenden Lastwagen. Laut Kemnather Polizeiinspektion war der Autofahrer von Marktredwitz in Richtung Kemnath unterwegs, als es auf der Kulmainer Ortsumgehung in einer Rechtskurve seine Spur verließ.

Der 59-jährige Lastwagenfahrer bremste und versuchte auszuweichen - vergebens. Der Ibiza krachte frontal in den 18-Tonner. Mit hydraulischen Rettungsgeräten befreiten die Feuerwehren Kemnath und Immenreuth den 28-Jährigen aus dem Fahrzeugwrack. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Der 59-Jährige erlitt einen Schock. Der Rettungsdienst versorgt den Mann, ein Rettungswagen der BRK-Rettungswache Erbendorf brachte ihn ins Krankenhaus Kemnath. Der Rettungswagen aus Kemnath blieb während der Bergung an der Unfallstelle. Einsatzleiter des Rettungsdienstes war Patrick Süttner. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallsachverständiger zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Die Sachbearbeitung leitet die Polizeiinspektion Kemnath.

Unter der Leitung des zweiten Kommandanten der Feuerwehr Kulmain, Daniel Scharf, und Kreisbrandinspektor Otto Braunreuther waren rund 40 Einsatzkräfte aus Kulmain, Immenreuth und Kemnath vor Ort. Kreisbrandmeister Florian Braunreuther, Kemnaths Kommandanten Peter Denz und Alfred Vogel unterstützten die Koordination. Neben der Personenbergung stellten die Aktiven den Brandschutz sicher, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und reinigten die Straße. Die Feuerwehrleute sperrten zudem die Straße und leiteten den Verkehr durch Kulmain.

Am Seat entstand Totalschaden von rund 3000 Euro. Beim 18-Tonner liegt der Schaden nach ersten Erkenntnissen bei ca. 100 000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden durch Abschleppunternehmen abtransportiert. Aufgrund der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Ortsumgehung bis 10 Uhr komplett gesperrt.

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