Bildervortrag bei der Frühjahrsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins
Rosen für jeden Garten

Vermischtes
Kulmain
29.03.2018
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"Robuste Rosen für den naturnahen Garten" lautete das Thema des Bildervortrages von Fachberaterin für Obst- und Gartenbau Manuela Pappenberger bei der Frühjahrsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins. Rosen stammen wahrscheinlich aus dem asiatischen Raum und sind seit dem sechsten Jahrhundert vor Christi Geburt als Schmuckblume in Europa beliebt. Besonders die Römer schätzten ihre Farbenpracht und Duft als Zeichen der Liebe.

Sie wurden besonders in Schloss- und Klostergärten als Symbol für Reinheit und Schönheit gepflanzt und gezüchtet. Selbst die Gottesmutter Maria wird in alten Darstellungen oft mit einer weißen Rose im Paradiesgarten abgebildet. Durch das Kreuzen ab dem 18. Jahrhundert entstanden eine Vielzahl von Sorten und Farbspielarten. Als Standort sollte eine windgeschützte Westseite und ein trockener Platz gewählt werden.

Pappenberger riet, beim Kauf auf Qualität zu achten und dreitriebige A-3-Pflanzen zu bevorzugen. Beim Pflanzen müssen die Rosen oberhalb und unterhalb der Veredelungsstelle auf 15 Zentimeter schräg eingekürzt werden. Die Fachberaterin riet, auf das ADR-Zertifikat (Anerkannte Deutsche Rose) der Pflanzware zu achten, da diese an das heimische Klima angepasst, robust und vielfach tolerant sind. Anhand einer Beamerschau zeigte sie den Teilnehmern eine Vielzahl von Sorten und Farbspielarten, die als Bodendecker (Heideschnee, Mainaufeuer), Beetrosen (Goldmarie, Sommerwind, Bonica Vinette, Bella Rosa), Stauden- (Westerland, Maigold) und Kletterrosen (Olymp, Goldstern, Compassion) je nach Anforderung und Besitzerwunsch eingesetzt werden. Edelrosen sind ein Blickfang.
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