13.10.2017 - 20:00 Uhr
KulmainOberpfalz

Dr. Roland Vogel erläutert Interpretation eines Elektrokardiogramms Herzstörungen richtig beurteilen

Beim Herzinfarkt zählt jede Minute. Je mehr Zeit verstreicht, desto größer sind die irreversiblen Schäden am Herzmuskel und umso größer ist die Gefahr für den Patienten, an lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen zu sterben oder mit schweren Einschränkungen im weiteren Leben zurecht kommen zu müssen.

Wie ein Elektrokardiogramm zu "lesen" ist, erklärte Dr. Roland Vogel. Bild: obe
von Oliver BecherProfil

Dr. Roland Vogel zeigte rund 40 Teilnehmern einer Fortbildungsveranstaltung des BRK-Kreisverbandes Tirschenreuth, die Aufzeichnungen der Herzströme (EKG) einfach und schnell zu interpretieren. Der niedergelassene Internist aus Kastl sprach auf Einladung von Ausbilder Stefan Binner und der BRK-Bereitschaft Armesberg gefolgt die am Samstag für diese EKG.

Häufig sei der Rettungswagen vor dem Notarzt beim Patienten. Umso wichtiger sei es, bei allen Notfällen ein 12-Kanal-EKG schreiben und interpretieren zu können, eröffnete der Facharzt seinen rund dreistündigen Vortrag. Er ging zunächst auf die Lage und den Aufbau des Herzens ein. Anhand eines Skripts besprach er mit den Teilnehmern die verschiedensten Lagetypen des Herzens und die Rhythmusstörungen.

Im Namen der BRK-Bereitschaft dankte Florian Hösl dem Bereitschaftsarzt für sein Engagement mit einer kleinen Aufmerksamkeit

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