25.02.2018 - 20:00 Uhr
Kulmain

Feuerwehr Speichersdorf Ära Steininger endet

Mit der Neuwahl der Kommandanten geht bei der Feuerwehr die Ära Roland Steininger zu Ende. Nach 18 Jahren tritt der Kommandant in die zweite Reihe.

Die neue Führung der Feuerwehr mit den ersten Gratulanten (von links): Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt, Christian Schwarzer, Bürgermeister Manfred Porsch, Volker Hammon und Kreisbrandrat Hermann Schreck. Bild ak
von Arnold KochProfil

Speichersdorf. Bei der Neuwahl der Führung der aktiven Wehr wurden ohne Gegenstimmen Volker Hammon zum Kommandanten und Christian Schwarzer zum Stellvertreter gewählt. Doch noch einmal standen Roland Steininger und dessen Stellvertreter Florian Sehnke Im Mittelpunkt. Zum Ende seiner dritten Amtszeit berichtete Steininger nochmals über die aktive Wehr, der 65 Feuerwehrleute angehören, davon 9 Frauen und 16 Jugendliche, davon 5 Mädchen. Zu Truppe gehören auch 13 Aktive aus den Ortswehren.

2017 rückten sie zu 40 Einsätzen aus. Dazu zählten 10 Brandeinsätze, und 19 technische Hilfeleistungen. Steininger erinnerte besonders an Brände in Eisersdorf und Röthenbach, einen Gefahrguteinsatz (AB) in Hollfeld sowie einen Brandgutabtransport mit dem Wechselladerfahrzeug. Ein brennendes Auto auf der B 22 ohne Personenschaden und der Großbrand in Speichersdorf forderten die Löschkräfte. Der Speichersdorfer Brandleider dankte der Wehr mit einer hohen Geldspende. In Wirbenz wurde eine in eine Güllegrube gestürzte Kuh gerettet. In Göppmannsbühl war die Reanimation einer Person erfolgreich.

"Unsere größte Herausforderung war der Gerätehausum- und -erweiterungsbau, in den viele Kameraden viele Stunden investierten. Wir sind stolz auf das gemeinsam Geschaffene", erklärte Steininger. Bei 23 Übungen bildeten sich die Helfer weiter. Dazu zählte eine Großübung "Zugunfall" auf der Bahnstrecke Kirchenlaibach - Vorbach. Die Wehr verfügt über 32 Atemschutzträger. Steininger dankte Jugendwart Volker Hammon und dessen Stellvertretern Andre Hofmann, Hubertus Höreth und Patrick Pfau.

Adriana Streckenbach, Kristina Littig, Daniela Schmidt, Ramona Zurek, Jörg Fichtner, Andre Hofmann, Patrick Pfau, Max Zurek und Tobias Krodel betreuen bis zu 25 Kinder bei der Kindergruppe "Löschwichtel". Kindergarten und dritte Klasse besuchten die Wehr. Als nächstes steht der Kauf eines Wechselladerfahrzeugs und eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs an.

Gerührt blickte Steininger auf seine 18 Jahre als Kommandant einer der wichtigsten Wehren im Landkreis zurück. "Ich hab's gerne und mit Leidenschaft gemacht." Steininger erinnerte an die Beschaffung von Fahrzeugen, Geräten und Schutzkleidung, bei der die Wehr sich auf die Gemeinde verlassen konnte. "Ihr habt mich immer unterstützt. Dafür danke ich euch", versicherte Steininger. Sein Dank galt seiner Familie, Bürgermeister Manfred Porsch, der Verwaltung, dem Gemeinderat und den Ortsgeistlichen. Dank galt auch Kreisbrandrat Hermann Schreck, Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmidt, Kreisbrandmeister Karlheinz Sehnke, den Stellvertretern, Gruppenführerin und Aktiven sowie dem Vorstand.

"Du hast immer die Zusammenarbeit mit der Gemeinde auf kurzem Weg gesucht. Du hast den Acker für Deinen Nachfolger gut bestellt", erklärte Bürgermeister Manfred Porsch. Sein Dank galt auch dem nicht mehr angetretenen Stellvertreter Florian Sehnke. Die Gemeinde werde den Verein und die aktive Wehr unterstützen. Kreisbrandrat Hermann Schreck dankte Florian Sehnke für sein Engagement. Kommandanten Roland Steininger bescheinigte er außerordentliche Sachkompetenz, höchstes persönliches Engagement und Zuverlässigkeit. "Rolands Wort hatte immer Bestand. Nur mit solchen Eigenschaften kann man Schwieriges meistern. Du bist einer unserer Besten", bestätigte Schreck.

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