Viertklässler besichtigen Gemeindeverwaltung
Exkursion in die nächste Etage

An seinem vorletzten Arbeitstag in der Gemeindekanzlei zeigte Kassenverwalter Eberhard Besold den Viertklässlern ein altes Geburtenbuch der Gemeinde. Bild: jzk
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Kulmain
10.12.2016
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"Zusammenleben in der Gemeinde" heißt eines der wichtigen Lernfelder im Lehrplan für den Heimat- und Sachkunde-Unterricht der vierten Klasse. Die Kommune und die Grundschule praktizieren das seit fünf Jahren vorbildlich, denn Gemeindekanzlei und Unterrichtsräume sind seitdem in einem Gebäude untergebracht.

Zur Vertiefung des Lernstoffes brauchten Klassenleiterin Christiane Böhm und ihre Schützlinge nur ein Stockwerk weiter nach oben zu gehen. Nachdem Rathauschef Günter Kopp die Kinder per Handschlag begrüßt hatte, führte er sie durch die Räumlichkeiten und stellte ihnen seine Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung vor. Arnold Koch, Eberhard Besold, Wolfgang Groß und Christine Bayer erläuterten ihnen ihre Aufgabenbereiche.

"Als Bürgermeister muss ich meine Gemeinde nach außen hin vertreten und alle anfallenden Amtsgeschäfte erledigen", erläuterte Kopp im Sitzungssaal im Haus des Gastes. In den 19 Ortsteilen lebten derzeit 2305 Einwohner. Regelmäßig berufe er Gemeinderatssitzungen ein und setze dessen Beschlüsse um. In den Bürgerversammlungen stehe er den Bürgern Rede und Antwort und nehme ihre Wünsche sowie Anregungen entgegen. "Ich bin der Ansprechpartner für alle Bürger und die Vereine, Verbände und Gruppierungen und muss mich um alles kümmern, was in meiner Gemeinde passiert", erklärte der Bürgermeister.

Seine Arbeitstage seien manchmal ziemlich lang, teilte er auf Anfrage mit, "denn am Abend muss ich manchmal noch die Veranstaltungen der Vereine besuchen oder Sitzungen leiten." Zu seinen angenehmen Aufgaben zählte er die Gratulationen bei runden Geburtstagen und die Ehrungen verdienter Mitbürger.

"Meine Arbeit ist manchmal nicht ganz einfach, aber sehr abwechslungsreich", beteuerte Kopp, der seit 2008 im Amt ist. Sie mache ihm Spaß, weil er viel für seine Gemeinde tun kann.
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