Geldsegen und Sträucherschnitt

Vermischtes
Leonberg
10.12.2016
6
0

Eine positive Jahresbilanz zog Bürgermeister Johann Burger im Leonberger Gemeinderat. Dabei betonte er, dass das Amt für Ländliche Entwicklung in Kürze die letzte Rate für die Sanierung des Pfarr- und Jugendheims überweisen werde.

"Wir erhalten den maximalen Förderbetrag von 200 000 Euro", zeigte er sich hoch erfreut. Zwar habe die Gemeinde mit Zuschüssen in dieser Höhe gerechnet, aber nun seien alle Prüfungen abgeschlossen und es gebe absolute Sicherheit. Die verbliebenen Kosten in Höhe von 81 492 Euro teilen sich wie von Anfang geplant die Gemeinde und die Kirche. Weiter erinnerte Burger an die Gewährung von Stabilisierungshilfen von 300 000 Euro. An die Mitarbeiter der Verwaltung richtete er deshalb einen Dank für die Ausarbeitung der Anträge. Eine Spende in Höhe von 500 Euro hat die Gemeinde vom Bayernwerk erhalten, wie der Bürgermeister zudem berichtete. Martin Teubner (CSU) schlug vor, dieses Geld dem Imkerverein zukommen zu lassen, da dieser das Vereinsheim auf eigene Kosten renoviert hat. Letztlich war sich der Gemeinderat aber einig, erst in der nächsten Sitzung im Januar zu entscheiden, wer das Geld bekommt.

Zur Kenntnis gab Bürgermeister Johann Burger, dass Bäume und Sträucher an öffentlichen Straßen zurückzuschneiden seien. Weiter müssen Sichtdreiecke an Straßeneinmündungen freigehalten werden. Burger bat die Bürger um Beachtung dieser Regelungen. Jeder Grundstücksbesitzer sei verpflichtet, Bäume und Sträucher, die auf öffentliche Straßen und Gehwege hinausragen, soweit auszuasten und zu beschneiden, dass die Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden. Komme ein Grundstücksbesitzer seinen Verpflichtungen nicht nach, könne die Gemeinde diese Arbeiten auf dessen Kosten ausführen lassen. Weiter informierte Burger über ein neues Förderprogramm zur Leerstands-Bekämpfung. Demnach könne es in der Förderperiode 2017 bis 2020 Zuschüsse von bis zu 90 Prozent geben. Dem Landkreis Tirschenreuth stünden dafür 12,7 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Ziel sei es, alte und nicht mehr genutzte Gebäude mit Leben zu erfüllen und Ortskerne aufzuwerten.

Teilnehmen wird Leonberg am Bundesförderprogramm zur Förderung von Planungsleistungen für den weiteren Breitbandausbau. Die Verwaltung wurde beauftragt, die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten. Jede Kommune kann für Beratungs- und Planungsleistungen beim Breitbandausbau mit bis zu 50 000 Euro unterstützt werden. Kurz wies der Bürgermeister auf die Einführung der Biotonne zum 1. Januar 2017 hin. Wer selbst kompostiert, brauche diese aber nicht. Näheres gibt es im "Abfallwegweiser" nachzulesen, den alle Haushalte erhalten.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.