01.03.2018 - 20:00 Uhr
Leonberg

Jahresversammlung bei der Feuerwehr Pfaffenreuth Zentrum des Dorflebens

Einige Änderungen im Vorstand bringen die Neuwahlen bei den Brandschützern in Pfaffenreuth. Der im Amt bestätigte Vorsitzende Max Ernstberger betont, dass der Verein längst mehr sei als eine reine Feuerwehr.

Bei ihrer Jahresversammlung zeichnete die Feuerwehr Pfaffenreuth auch langjährige Mitglieder aus. Im Bild (sitzend, von links) Stefan Grillmeier, Alfred Zintl und Alfons Lang (jeweils seit 40 Jahren dabei) sowie Erna Helm und Ulrich Schwamberger (jeweils 25 Jahre) mit (stehend, von links) den Kommandanten Matthias Bothe und Konrad Kolb sowie den Vorsitzenden Max Ernstberger und Christoph Dietrich. Bild: wro
von Werner RoblProfil

Pfaffenreuth. Zahlreiche Mitglieder waren zur Jahresversammlung ins Feuerwehrhaus gekommen. Dabei erhielt Max Ernstberger erneut das Vertrauen. Als Stellvertreter steht ihm weiterhin Christoph Dietrich zur Seite. Wiedergewählt wurden auch die Kommandanten Konrad Kolb und Matthias Bothe. Nicht mehr für Ämter zur Verfügung standen dagegen die bisherige Schriftführerin Martina Kropf und die bisherige Kassiererin Erna Helm. Neuer Schatzmeister wurde Andreas Stock, die schriftlichen Arbeiten erledigt künftig Julia Fischer. Die Kasse prüfen Gerd Paintner und Wolfgang Lang.

Im Mittelpunkt des Treffen standen neben den Neuwahlen auch Ehrungen. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Stefan Grillmeier, Alfons Lang und Alfred Zintl ausgezeichnet. Seit 25 Jahren gehören Erna Helm und Ulrich Schwamberger zur Feuerwehr.

136 Mitglieder

Vorsitzender Max Ernstberger verwies eingangs auf einen Mitgliederstand von 136 Personen und beschwörte den Zusammenhalt im Verein. "Wir sind nicht nur die Feuerwehr, wir sind auch die Dorfgemeinschaft", sagte Ernstberger hinsichtlich der gesellschaftlichen Aktivitäten. Die Jugend, die künftig mit Anna Ernstberger und Leonie Stoiber ergänzt wird, bat er: "Bringt euch ein." Die Jugend weiter einzubinden empfahl auch Leonbergs Bürgermeister Johann Burger in seinem Grußwort.

Zuvor hatte Max Ernstberger einen Rückblick geliefert. "2017 war wieder ein einschneidendes Jahr, das geprägt war von der Neuanschaffung eines Einsatzfahrzeuges", so Ernstberger. "Erfreulich war gleich der erste Einsatz, der nach Waldsassen und dort zum Starkbierfest der Stiftländer Jugend- und Blaskapelle führte." Daran wolle man sich erneut beteiligen und für den Seilziehwettbewerb eine kräftige Mannschaft zusammenstellen. Lebendig halten wolle man auch die Bräuche wie das Maibaumaufstellen mit anschließender Maiandacht und gemütlichem Beisammensein in der Dorfmitte. Ernstberger rief das Abfischen des Löschwasserteiches am 3. Oktober in Erinnerung, das wieder viel Spaß gemacht habe. "Wer noch einen guten Karpfen braucht - wir hätten noch einige aus unserer ,Feuerwehr-Fischerei' vorrätig", ergänzte der Vorsitzende. Nicht zuletzt ließ er das Weihnachtssingen Revue passieren.

Stets aktuell ist laut Max Ernstberger die Homepage, die von Wolfgang Lang betreut wird. Dankesworte richtete der Vorsitzende auch an die "Vereinsbotin bei Wind und Wetter", Leonie Stoiber, die Fahnenträger Andreas Stock, Michael Seitz und Hans Rosner sowie alle weiteren engagierten Mitglieder. Besonders stellte er Franz Klemt und Alfred Zintl heraus, die sich unter anderem um die Pflege des Dorfplatzes kümmerten.

Im Ausblick sagte der Vorsitzende, dass das Fronleichnamsfest wie im vergangenen Jahr gestaltet werde. Die Waidhauser und die Stiftländer Blasmusik habe man dafür bereits verpflichten können. Zeitnah offiziell in Dienst gestellt werden soll das neue und inzwischen technisch voll ausgestattete Einsatzfahrzeug. "Wir haben alles anständig gemeistert", so Ernstberger am Ende zum Miteinander im Verein.

41 Aktive

Kommandant Konrad Kolb berichtete von 41 Aktiven, die im vergangenen Jahr bei fünf Einsätzen - darunter ein Brand auf einer Freifläche - gefordert waren. Drei Aktive haben den Feuerwehrführerschein abgelegt. Sechs Feuerwehrkameraden werden im April für 40-jährige aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Eine Leistungsprüfung findet Mitte April statt. Noch offen ist, wann der geplante Erste-Hilfe-Kurs über die Bühne gehen kann, nachdem der zunächst ins Auge gefasst Termin Anfang März abgesagt werden musste.

Nach Angaben des Jugendwarts Christoph Dietrich besteht die Jugendgruppe derzeit aus vier Nachwuchskräften. Mit ihnen wurde der Löschaufbau geübt, mit Erfolg nahmen sie am Wissenstest teil. Christoph Dietrich dankte den Jugendlichen auch für die tatkräftige Mithilfe bei den Vereinsfesten.

Wir sind nicht nur die Feuerwehr, wir sind auch die Dorfgemeinschaft.Vorsitzender Max Ernstberger
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