04.11.2013 - 00:00 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Offizieller Empfang für Florian Post nach Einzug in Bundestag - SPD-Mann verspricht Einsatz für ... Münchner aus Leuchtenberg in Berlin

Bundestagsabgeordneter Florian Post (Dritter von links) freut sich über den Empfang im Rathaus. Stellvertretender Bürgermeister Bernhard Schmid (Vierter von rechts) hatte geladen. Bürgermeisterin Waltraud Benner-Post (Vierte von links) und Christina Post (Zweite von links) sind stolz über den Erfolg von Sohn und Bruder. Pfarrer Moses Gudapati überbrachte die Glückwünsche der Kirchengemeinde verbunden mit Segenswünschen. Bild: bey
von Walter BeyerleinProfil

Der neugewählte Bundestagsabgeordnete Florian Post stattete seiner Heimatgemeinde einen offiziellen Besuch ab. Auf Einladung von stellvertrendem Bürgermeister Bernhard Schmid wurde der Sohn von Gemeindechefin Waltraud Benner-Post im Rathaus empfangen. Der Abgeordnete hat seinen Wahlkreis im Münchner Norden. Er sicherte aber zu, sich auch für seine Heimat einzusetzen, sollte dies gewünscht werden. "Der Markt Leuchtenberg als Ort meiner Herkunft, auch der christlichen Taufe, bleibt meine Heimat, auch wenn München zur Wahlheimat geworden ist."

Post nannte das Thema Energiepolitik als bevorzugten Arbeitsbereich. Darin sehe er aufgrund seiner dreijährigen Tätigkeit in der Abteilung für energiepolitische Grundsatzfragen bei den Stadtwerken München als Referent des Geschäftsführers seine Kompetenz. Er strebe einen Sitz in einem Energieausschuss bei möglicher Bildung eines neuen Energieministeriums an.

Der 32-Jährige fordert die Bezahlbarkeit der Energiewende bei klarem Verzicht der Politik auf ideologische Steckenpferde. "Dann bleibt auch die Akzeptanz in der Bevölkerung erhalten." Dazu gehört nach Aussage des SPD-Mannes das Ende der hohen Vergütung für Solarstrom, die am Markt nicht zu erwirtschaften sei. Die Solarenergie ist in seinen Augen die ineffizienteste erneuerbare Energie.
Schmid hatte die Kompetenz, den Fleiß und eisernen Willen des gebürtigen Leuchtenbergers gewürdigt, mit dem er den Einzug in den Bundestag geschafft habe. "Du bist ein Vollblutpolitiker vom Allerfeinsten", lobte der stellvertretende Bürgermeister. Die Eroberung der Wähler Münchens in kurzer Zeit sei Beweis für eine "Wahnsinnsleistung". Post habe sie mit Disziplin, Ehrgeiz, Ehrlichkeit und Zielstrebigkeit erreicht. Die Wünsche für eine erfolgreiche Arbeit in Berlin, verband Schmid mit der Hoffnung dabei auch die Leuchtenberger und damit die eigenen Wurzeln nicht zu vergessen.

Pfarrer Moses Gudapati nannte Posts Aussage, sich unabhängig von der Parteizugehörigkeit für die Interessen und Belange der Menschen einzusetzen, ein Zeichen der Weite der christlichen Gesinnung des jungen Abgeordneten. (siehe Kasten zur Person.)

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