17.12.2013 - 00:00 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

SPD-Ortsverein Leuchtenberg nominiert Bewerber um das Bürgermeisteramt "Martin Reil der ideale Kandidat"

Die Genossen sind sich einig: Martin Reil soll am 1. Mai im Rathaus den Chefsessel von Waltraud Benner-Post übernehmen. Einstimmig haben ihn die Mitglieder des SPD-Ortsvereins für die Wahl am 16. März ins Rennen geschickt.

Martin Reil (vorne Vierter von rechts) soll nach dem einstimmigen Votum der SPD Nachfolger von Waltraud Benner-Post auf dem Chefsessel im Leuchtenberger Rathaus werden. Neben ihm bewerben sich 23 Frauen und Männer um einen Sitz im Marktgemeinderat. Bild: pi
von Josef PilfusekProfil

In der Nominierungsversammlung am Sonntag im DJK-Sportheim segneten sie auch die Liste für den Marktgemeinderat ab. "Es ist schön, dass wir immer wieder Leute finden, die sich in der Gemeindepolitik engagieren", freute sich Josef Zitzmann, der von einer ausgewogenen Liste sprach und feststellte: "Es sind alle Berufsgruppen vertreten."

In seinem Rückblick stellte der Vorsitzende vor allem die Leistungen der Bürgermeisterin heraus, die Leuchtenberg 2002 in einem sehr schlechten Zustand übernommen habe. Umso mehr war er stolz darüber, "dass die Gemeinde heute auf gesunden Beinen steht".

Faire Auseinandersetzung

Waltraud Benner-Post hörte das natürlich gerne, wusste aber auch den Einsatz ihres Teams zu schätzen. Im Übrigen war sie sicher, dass sich die SPD nicht zu verstecken braucht. Nicht zuletzt wünschte sie eine faire Wahlauseinandersetzung mit Niveau.

Ein leichtes Spiel hatte Leo Hausleiter, SPD-Bundeswahlkreisvorsitzender von München-Nord, der die besten Grüße des Bundestagsabgeordneten Florian Post übermittelte und gemeinsam mit Richard Süß und Josef Zitzmann die Wahlen abwickelte.
Laut Waltraud Benner-Post zeichnet sich Martin Reil sowohl durch Loyalität als auch durch überragendes Fachwissen aus. "Er war immer da, wenn Not am Mann war", beschrieb die Bürgermeisterin die Vorzüge des Kandidaten, der auch jede Menge für Gottes Lohn gemacht habe.

Nicht zu beschreibende Verdienste habe sich Reil durch persönlichen Einsatz beim Gewerbegebiet Wieselrieth erworben. Denn ohne ihn wäre die D.O.B. Landtechnik GmbH nicht mehr im Gemeindegebiet angesiedelt. "Er ist der ideale Bürgermeister-Kandidat", fasste die Rathauschefin zusammen.

Der fast 49-jährige verheiratete Landmaschinenmechaniker-Meister und zweifache Vater möchte den eingeschlagenen Weg fortführen. Dabei geht es ihm um den weiteren Abbau der Schulden, ohne weitere Investitionen zu vernachlässigen. "Es muss aber alles mit Augenmaß geschehen", beschrieb Reil seine Vorstellungen. "Wir dürfen nicht mehr ausgeben als wir einnehmen."

Ein dickes Lob zollte er der Bürgermeisterin, die mit ihrer Amtsübernahme 2002 jede Menge auf den Weg gebracht habe. Als Beispiele nannte er etwa Kläranlage, Kindergarten, Schulhaus Döllnitz, Straßenbau-Projekte oder viele Investitionen bei den Feuerwehren. Alles sei trotz des Schuldenrückgangs gelungen.
"Und dabei waren wir 2002 beinahe zahlungsunfähig", blickte Reil zurück und fast in einem Atemzug nach vorne: "Die Erfolgsgeschichte geht weiter, wenn wir so weitermachen."

Als Ersatz

Sollte Reil wider Erwarten nicht als Bürgermeister-Kandidat antreten können, steht als Ersatz Richard Süß zur Verfügung. Formsachen waren auch die Block-Abstimmung über die Bewerberliste für den Marktgemeinderat sowie die Zustimmung, mit den Freien Wählern eine Listenverbindung einzugehen.

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