04.03.2018 - 20:00 Uhr
Leuchtenberg

Politischer Mittwoch der CSU Leuchtenberg Leuchttürme der Region

Zu Forelle und gebackenem Fisch servierte Bezirkstags-Vizepräsident Lothar Höhe politische Kost beim "Politischen Mittwoch" der CSU im Gasthof Maier. Stellvertretender Vorsitzender Gerd Scharff vertrat den Ortsvorsitzenden Rainer Schmeidl, der mit Grippe im Bett lag.

Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher (rechts) serviert in Leuchtenberg politische Kost zum Fisch. Bild: fz
von Ernst FrischholzProfil

Scharff bezeichnete Höher als einen Politiker, der auch wisse, was die Menschen in der Region bewege. Das seien die kulturelle Identität und die Angst vor dem Alter, nannte Höher als Schwerpunkte. "Den Menschen verstehen viele nicht. So auch nicht, dass jeder nach Deutschland ohne Ausweis hereinkommt, aber nicht mehr hinaus."

Die Menschen hätten Angst, und das habe das Wahlergebnis geprägt. Eigentlich wäre alles in Ordnung, würde die Politik ihre Hausaufgaben machen. "Wir schicken die Kinder auf die Uni, und dann kriegen sie einen befristeten Arbeitsvertrag. Das ist eine der Ungerechtigkeiten." Darauf, aber auch auf viel Gutes werde im Koalitionsvertrag eingegangen. Es könne nicht sein, dass man das Volk wählen lasse, und dann brauche man ewig, bis man eine Regierung forme. "Und wenn es nicht geht, dann entscheiden 300 000 Leute, ob es eine Regierung gibt", kritisierte Höher. Anschließend stellte er den Bezirk in den Fokus seiner Ausführungen. Dieser sei zuständig für Kultur, Pflege und auch für Menschen mit Behinderung. Der Sprecher führte Einrichtungen des Bezirks an, die Leuchttürme in der Region seien. Auch das HPZ in Irchenrieth werde vom Bezirk in hohem Maße gefördert. Er sei zugleich ein Arbeitsgarant für die Menschen. Insgesamt beschäftige der Bezirk 11 000 Leute.

Die Oberpfalz sei auch in der Kultur gut unterwegs, würdigte der Weidener Bürgermeister. So werde auch das LTO in Leuchtenberg vom Bezirk bezuschusst. Auf Bayern kommend, stellte Höher abschließend fest, dass man 1945 unter allen Bundesländern an letzter Stelle gestanden sei, was Wohlstand und Wirtschaft betreffe. "Und wie sieht es heute aus?"

Bürgermeister Anton Kappl stellte fest, dass der Bezirk oftmals in seiner Bedeutung unterschätzt werde. Weiter betonte das Gemeindeoberhaupt, dass er schon Gespräche wegen einer Kulturförderung für die Burg geführt habe. "Wir sind dabei", versicherte Höher.

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