15.05.2017 - 14:38 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Straßenbau und Gleichstromtrasse Themen der Bürgerversammlung in Döllnitz Baumgruppe eine Gefahr

Döllnitz. (sl) Die Baumgruppe gegenüber der Lourdesgrotte soll im Herbst oder im Winter ausgelichtet werden, sagte Bürgermeister Anton Kappl in der Bürgerversammlung im Schützenhaus. Dies fand bei einigen Teilnehmern großen Zuspruch, denn die Bäume verursachten nur Dreck sowie Laub und stellten auch eine Gefahr dar. Von den 247 Einwohnern aus Bernrieth, Döllnitz, Kleßberg, Preppach, Schönmühle und Wittschau waren 18 gekommen, darunter 4 Frauen. Darüber freute sich Kappl besonders, da in Michldorf tags zuvor keine Frau anwesend war.

Die Baumgruppe an der Biegung gegenüber der Lourdesgrotte soll im Herbst oder Winter ausgelichtet werden, sagte Bürgermeister Anton Kappl in der Bürgerversammlung in Döllnitz. Bild: sl
von Sieglinde SchärtlProfil

Die Straße von Bernrieth nach Döllnitz kann leider erst 2018 neu gemacht werden, aber die Baumaßnahmen werden zu 90 Prozent bezuschusst. Dies war einst die einzige Verbindung zur B 22. Sie wurde in den 1930er Jahren gebaut, musste immer wieder ausgebessert werden und bedarf jetzt dringend einer Sanierung. "Es wurde damals eine Rollierung als Unterbau verwendet und daher die lange Dauer", wusste der ehemalige Marktrat Hans Kammerer. Derzeit wird der Standort der Container in Döllnitz erneuert, mit Pflaster versehen und wird damit leichter sauber zu halten sein. Hier fragte Martin Weißenburger, warum es denn keinen Grüngutcontainer gebe. Kappl werde sich darum kümmern.

Die Gleichstromtrasse wird die Gemeinde betreffen und an Wittschau vorbeikommen. Die nächste Konferenz finde am Mittwoch, 17. Mai, statt, informierte der Rathauschef. Josef Bäumler sprach den nicht gerade guten Zustand des Kleßberger Wegs an, die Verbindungsstraße abwärts zur B 22. Hier läuft von einer Leitung das Wasser unter den Asphalt und somit hebt sich die Teerdecke bei Frost. Hier sei eine Entwässerung erforderlich. "Die einfachste Lösung wäre, den Graben auszuputzen", meinte Kammerer.

Johannes Meindl ging auf die Straßenschäden in Preppach Richtung Woppenhof ein. Dort hat sich das Pflaster gesenkt. Matthias Maier sprach die sanierungsbedürftige Stützmauer am Schützenhaus an. Hier gab der Bürgermeister zu verstehen, dass dies schon bekannt sei "und gemacht wird, wenn Zeit ist".

Maier bat um einen Verkehrsspiegel in Döllnitz, denn vom Kleßberger Weg kommend kann beim Abbiegen ins Dorf der Verkehr aus Richtung Bernrieth nicht eingesehen werden. Auch fände er es sinnvoll, dass auf der Homepage der Marktgemeinde nicht nur die Baugrundstücke von Leuchtenberg zu finden sind, sondern auch von anderen Ortsteilen. Kappl gab zu verstehen, dass dies ergänzt werde. Er bat um Wahlhelfer im Herbst, denn da wird es auch in Döllnitz wieder ein Wahllokal geben.

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