21.03.2018 - 20:06 Uhr
Leuchtenberg

308 Hektar sind für Auszahlung Abschussplan erfüllt

Wieselrieth. Schnell und harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Lerau im Gasthaus "Kappl". Jagdvorsteher Hermann Strigl, der die Versammlung leitete, stellte heraus, das ein Wirtschaftsweg bei Steinach repariert wurde. Sollte der Wunsch der Jagdgenossen nach der Instandsetzung weiterer Wege bestehen, sollten sie das dem Vorstand mitteilen. Bürgermeister Anton Kappl sicherte für die Reparaturen die Unterstützung der Gemeinde zu. Kassier Konrad Preßl berichtete über ein kleines Plus in der Jagdkasse. Bei der Abstimmung über die Verwendung des Reinertrags aus dem Jagdjahr 2017 stimmten 15 Jagdgenossen mit einer Fläche von 174,70 Hektar dafür, den Jagdpachtzins für die Wegesanierung zu verwenden. 5 mit 126,58 Hektar stimmten dafür, 2 Euro vom Jagdpachtzins in der Kasse zu lassen, 16 mit 308,03 Hektar wollen ihr Geld ausbezahlt bekommen. Forstamtmann Albert Urban gab das jährliche Vegetationsgutachten bekannt. Er sei seit 36 Jahren hier und alles habe sich gebessert, der Verbiss sei normal. Er bot dem Vorstand an, bei den Jagdreviergängen mitzugehen.

von Sieglinde SchärtlProfil

Jagdpächter Bepp Gollwitzer, der auch im Namen seiner Mitpächter Josef Hartwig und Konrad Ram sprach, gab an, dass der Abschussplan erfüllt wurde. 10 Füchse, 2 Dachse und 33 Wildschweine wurden erlegt, 5 Verkehrsunfälle durch Wild waren zu bereinigen. Für die Schwarzwildbejagung wegen der befürchteten Afrikanischen Schweinepest sei ein Arbeitskreis mit dem BBV, dem Landwirtschaftsamt und der Hegeringleitung gegründet worden. Gollwitzer lobte das gute Miteinander mit den Jagdgenossen sowie den Landwirten und lud anschließend im Namen seiner Waidmänner zum Wildessen im Gasthaus des Bürgermeisters ein.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Nachrichten per WhatsApp