24.07.2017 - 20:36 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Abschied von Pfarrer Moses Gudpati Viel Glück in Freudenberg

Pfarradministrator Moses Gudapati fliegt am Mittwoch in seine Heimat Indien. Am 1. September kommt er als Pfarrer zurück - aber nicht mehr nach Leuchtenberg.

Danke und weiterhin alles Gute sagten die Vertreter aus dem kirchlichen Bereich von Leuchtenberg, Döllnitz und Woppenrieth sowie Bürgermeister Anton Kappl zu Pfarrer Moses Gudapati.
von Ernst FrischholzProfil

Der Geistliche, der seit neun Jahren in der Pfarrei Leuchtenberg mit Döllnitz und Woppenrieth Seelsorger war, hat sich für eine größere Pfarrei im Bistum beworben, um Pfarrer werden zu können. Nun wurde ihm Freudenberg (Kreis Amberg) angeboten und er griff zu. Am Sonntag hieß es Abschied nehmen.

Im Festgottesdienst zum Patrozinium wandte sich Gudapati an die Kirchenbesucher und dankte ihnen für schöne neun Jahre, die er mit und bei ihnen verbringen durfte. Nach der Messe war dann die Verabschiedung durch die kirchliche und politische Gemeinde sowie der Vereine im Pfarrheim. "Gott grüße dich", sang der Männergesangverein eingangs. Pfarrgemeinderatssprecherin Christine Schieder sprach für die Gremien Döllnitz und Woppenrieth. Sie blicke zurück, als die Gemeinde Pfarrer Moses von neun Jahren "als indischen Oberpfälzer" empfing. Seine von Anfang an offene und ehrliche Art öffnete die Herzen der Menschen. Schieder sprach von einer angenehmen Zusammenarbeit.

Projekte wurden angegangen wie die Außenrenovierung der Kirche, die altersgeöffnete Gruppe im Kindergarten. Zudem kam der Friedhof auf die Agenda, und auch die Innensanierung der Pfarrkirche begann, die der Nachfolger weiterführen darf. "Viel Glück in Freudenberg", schloss die Sprecherin.

Für die Kirchenverwaltungen sprach Josef Kleber (Döllnitz) davon, "dass Pfarrer Moses den Acker gut bestellt habe. "An uns und dem Nachfolger liegt es nun, diese Saat weiter zu entwickeln und zu pflegen. Ihre offene und herzliche Arbeit bei der Zusammenarbeit in kirchlichen Angelegenheiten, wo es oft und meistens ums Geld ging, wird uns fehlen", schloss Kleber. Bürgermeister Anton Kappl sprach davon, dass das Wirken des Geistlichen in Leuchtenberg auch auf die politische Gemeinde positiv ausgestrahlt habe. "Herr Pfarrer, ich bedanke mich, dass wir kein Don-Camillo-Verhältnis hatten, sondern stets einer Meinung waren", sagte der Rathauschef und überreichte zum Abschied ein Bild von Leuchtenberg. Er werde bei einem Besuch überprüfen, ob das im neuen Pfarrhaus hängt.

Worte des Abschieds sprachen auch Frauenbund-Vorsitzende Gretl Woppmann sowie die Chefin der Frauengruppe Döllnitz, Martina Maier. "Sie haben uns stets bei allen kirchlichen und anderen Aktivitäten begleitet", sagte sie.

Pfarrer Gudapati war überwältigt. "Ich war sehr gerne hier als Seelsorger, habe mich stets wohl gefühlt und Gott vergelte euch alles, was ihr für mich getan habt." Er wird nun offiziell Pfarrer der Diözese Regensburg und das sei sein Wunsch gewesen. Die vielen Pfarrangehörigen und Vereinsvertreter verabschiedeten sich mit einem Händedruck. Im September kommt als Nachfolger Pfarrer Adam Nieciecki von Weiherhammer nach Leuchtenberg

Ich war sehr gerne hier als Seelsorger, habe mich stets wohl gefühlt und Gott vergelte euch alles, was ihr für mich getan habt.Moses Gudapati

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