23.02.2018 - 15:14 Uhr
Leuchtenberg

Anton Kappl, früherer Wirt des "Schnogenhofs", feiert 85. Geburtstag "Eine Institution"

Ein Original, schlitzohrig und zu jeder Gaudi aufgelegt, das war Anton Kappl 46 Jahre lang als Wirt des Dorfwirtshauses "Schnogenhof". Und das ist er auch heute noch, trotz seiner 85 Jahre.

Viele Gratulanten empfängt Anton Kappl (vorne, Mitte) zu seinem 85. Geburtstag. Bild: fz
von Ernst FrischholzProfil

Wieselrieth. Seinen Halbrunden beging der "Kappl-Dane" mit seiner Familie im Wirtshaus, das mittlerweile Sohn Anton, zugleich Bürgermeister, betreibt. Besonders freute er sich über die Glückwünsche von Ehefrau Berta, den drei Söhnen und zwei Töchtern sowie zehn Enkeln.

Natürlich feierte der Jubilar diesen Geburtstag mit den Vereinen, die Jahrzehnte ihre Heimat in seiner Gaststätte hatten. 1960, als er seine Ehefrau Berta heiratete, übernahm er das Lokal von seinen Eltern.

1976 riss Kappl das alte Gebäude ab und baute den "Schnogenhof" so, wie er heute steht. 2006 übernahm Sohn Anton. Die Wirtsstube ist noch immer der Lebensmittelpunkt des Jubilars. "Natürlich besonders als Repräsentant mit dem Humor, der ihm schon immer auf den Leib geschneidert ist", resümierte der Filius und Rathauschef.

Die Jäger, sie haben beim "Kappl" seit Jahrzehnten einen Stammtisch, stehen für ihn ganz oben. Sie gratulierten musikalisch mit Ständchen. Zudem adelten sie den "Dane" zum Ehrenmitglied. Die Auszeichnung überreichte Förster Albert Urban. Nach den Jagdhornklängen ertönten die Stimmen des Männergesangvereins "Liederkranz". Vorsitzender Josef Varnhold überreichte die Geschenke. Dabei durfte auch eine Flasche Kümmel nicht fehlen. "Ein Stamperl am Tag sei dir vergönnt", erklärte Varnhold. "Das kann ich nicht garantieren, es können auch zwei werden", antwortete der Jubilar.

Die Feuerwehr trat mit Vorsitzendem Peter Schwabl an, um dem ältesten Mitglied, zugleich 40 Jahre Vereinswirt und seit dem Jubiläum auch Ehrenmitglied, zu gratulieren. 70 Jahre gehört Kappl der Feuerwehr an. Beim OWV Leuchtenberg sind es 40 Jahre. Dies dokumentierte Vorsitzender Michael Schwabl mit einer Ehrenurkunde. Klar, dass die Marktgemeinde auch vorbeischaute. Zweiter Bürgermeister Karl Liegl nannte den 85. Jährigen "eine Institution". Gottes Segen wünschte Pfarrer Adam Nieciecki.

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