Christkind und Nikolaus müssen zur Waldweihnacht laufen
Zeit des Wartens

Bei der Waldweihnacht des OWV Michldorf/Irchenrieth machte der Advent als Zeit des Ausharrens und Wartens seinem Namen alle Ehre. Dafür gab es dann aber vom Nikolaus Geschenke für die Kinder. Bild: fz
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Leuchtenberg
06.12.2016
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Michldorf. (fz) Auch in der himmlischen Logistik gibt es Störungen. Bei der Waldweihnacht des OWV Michldorf/Irchenrieth war vorgesehen, dass der Nikolaus und das Christkind mit der Kutsche in das Areal der "Bunten Vielfalt" an der Luher Straße einfahren und die Kinder beschenken. Die Fahrerin der Kutsche fiel aus, daher mussten die himmlischen Gesandten laufen.

Feuer brannten, an denen die Kleinen Stockbrot rösteten. Die Festdamen der Feuerwehr Michldorf hatten Glühwein und frische Waffeln parat, am Stand des OWV gab's Leckeres zu essen, und ein kleiner Weihnachtsmarkt von Hans Kumpf mit schönen Holzsachen rundete alles ab. Franz Kindl freute sich, dass so viele gekommen waren, als er mit den Kindern per Fackelzug zum leuchtenden Christbaum einzog. Die Jagdhornbläser ließen ihre Hörner in die Nacht erklingen, und Hans Stiegler stimmte unterstützt von Barbara Reil auf der Flöte mit den Besucher "O Tannenbaum" an.

"Wie bring ich den Ochs und Esel in die Krippe?" Die Antwort gab Stiegler mit einer Geschichte. Pfarrer Alfons Forster betonte, dass noch nicht Weihnachten ist. Es ist Advent, die Zeit des Ausharrens und Wartens. Für die Eltern verläuft der Advent hektisch, für die Kinder spannend. "Die Botschaft ist aber, dass es die Zeit der Erneuerung und Vorbereitung ist, um im Inneren einen Platz für Jesus zu schaffen. Die Waldweihnacht ist eine schöne Einstimmung darauf." Lilly Ortmeier kam als Christkind mit zwei Engeln und trug die Geschichte von den Kerzen vor. Dann schritt der Nikolaus, von einem Pony begleitet, durch die Runde der vielen Besucher und verteilte an die Buben und Mädchen Geschenke.
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