08.05.2017 - 15:38 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Florianstag in Leuchtenberg Feuerwehrleute wie gute Hirten

Im Gottesdienst zum Florianstag in Leuchtenberg bezeichnet Pfarrer Moses Gudapati es als christliches Vermächtnis, wenn die Feuerwehren so ihren Schutzpatron ehren. Außerdem zieht er einen Vergleich zum Hirtendienst.

Die Feuerwehren der Gemeinde Leuchtenberg feierten den Florianstag. Die Stadtkapelle Weiden führte den Kirchenzug zum Gottesdienst an. Bild: fz
von Ernst FrischholzProfil

(fz) Den Namenstag ihres Schutzpatrons, des heiligen Florian, feierten die Feuerwehren Leuchtenberg, Lerau, Döllnitz und Wittschau-Preppach am Samstagabend. Ausrichter war die Feuerwehr Lerau. Am Kriegerdenkmal trafen sich die Teilnehmer, um mit der Stadtkapelle Weiden unter Leitung von Hubert Rupprecht in die Pfarrkirche zu marschieren.

Der Gottesdienst begann mit einem eigenen Florianslied, das alle nach der Melodie von "Lobet den Herren" sangen. Pfarrer Moses Gudapati bezeichnete es als christliches Vermächtnis, wenn die Feuerwehren so ihren Schutzpatron ehren. Der Geistliche zitierte das Evangelium, in dem es heißt: "Ich bin der gute Hirte." Daraus gehe ganz klar hervor, dass "Hirtendienst nicht herrschen, sondern helfen heißt". Hirtendienst verrichtet man, indem man Menschen hilft und Gutes tut. Und das treffe im Besonderen auf die Feuerwehren und ihre Aktiven zu, über die Gott bei allen Einsätzen seine schützende Hand halten möge. Die Stadtkapelle Weiden begleitete die Messe. Im Anschluss ging es ins Gasthaus Kappl in Wieselrieth zur Floriansfeier. Bürgermeister Anton Kappl, zugleich Vorsitzender der Lerauer Wehr, dankte allen Aktiven, dass sie sich für diesen besonderen Abend Zeit genommen hatten.

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