27.03.2017 - 16:46 Uhr
LeuchtenbergOberpfalz

Jagdgenossenschaft Döllnitz Stromtrasse tangiert Jagdgebiet

Döllnitz. (fz) Die Jagdgenossenschaft Döllnitz hat mit Manuel Bodensteiner und Markus Rauch zwei neue Jungjäger. Diese stellte Jagdvorsteher Josef Baier in der Versammlung im Schützenheim vor. Er war zudem damit zufrieden, dass mit den Jagdpächtern Josef Lingl, Siegfried Kleber und Karl Bodensteiner die Jagd in heimischen Händen ist. "Hier haben wir kurze Weg, wenn etwa am Wochenende Wildschweine auftauchen. Wir müssen nicht erst warten, bis der Jagdpächter von weit her aufkreuzt."

von Ernst FrischholzProfil

Kassier Albert Stangl führte an, dass im Vorjahr 2100 Euro Jagdpacht eingenommen und anteilig 1550 Euro an die Jagdgenossen ausbezahlt wurden. Weiter hat man die Kirchen Döllnitz, Wittschau und Woppenhof unterstützt. Für die Mitgliedschaft beim Bayerischen Bauernverband fielen 74 Euro an. Im Jahresabschluss ergab sich ein Überschuss von 400 Euro. Bei der Abstimmung über die Verwendung der Jagdpacht stimmten 26 Anwesende mit 326 Hektar für eine anteilsmäßige Auszahlung und ein Jagdgenosse mit 14,6 Hektar für eine andere Verwendung.

Spende an Helfer vor Ort

Von den Helfern vor Ort (HvO) lag ein von Wolfgang Gollwitzer und Frederic Dirnberger gestellter Antrag auf finanzielle Unterstützung vor. Jagdvorsteher Baier und Schriftführer Karl Bodensteiner plädierten für eine finanzielle Unterstützung. Bürgermeister Anton Kappl trat ebenfalls als Fürsprecher auf. Er stellte fest, dass die HvO immer öfters im Einsatz sind. Baier schlug 250 Euro vor. Dies genehmigten die Jagdgenossen.

Der Rathauschef stellte heraus, dass die Einigkeit zwischen Landwirten und Jägern in Döllnitz von der Gemeinde positiv gesehen werde. "Da gibt es ganz andere Beispiele." Über einen etwaigen Wegebau könne man mit ihm auf dem kurzen Dienstweg reden. Kappl stellte auch die Vorschlagstrasse für die Süd-Ost-Link für die Erdverkabelung vor, die auch das Jagdgebiet der Jagdgenossenschaft tangiert. "Hier sind auf jeden Fall Beeinträchtigung für die Jagdausübung während der Bauphase gegeben", erklärte der Bürgermeister.

Jagdpächter Kleber führte im Bericht der Jäger den Abschuss von vier Wildschweinen sowie den beim Rehwild erfüllten Abschussplan an. "In den Jagdrevieren sorgen das immer weiter gehende Freizeitverhalten und auch freilaufende Hunde für zusätzlichen Druck auf das Wild." Zur umsatzsteuerlichen Regelung gab Baier bekannt, dass diese mit dem Beschluss des Vorstands vom 23. Oktober vom Tisch ist.

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